Alle Artikel zum Thema: Sachsensumpf

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Sachsen, ein Trauerspiel

Viele Jahre galt der Freistaat im Osten als ein Musterbeispiel für die geglückte Wiedervereinigung. Doch die glänzende Fassade zerfällt: Die Justiz versagt, die Polizei ist auf dem rechten Auge blind, und die Politik schaut tatenlos zu. Eine Abrechnung.

Quelle: Stern (20.10.2016)

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Seltsames Justizverständnis

Woher rührt der Ruf, Sachsens Justiz sei zu regierungsnah? Vielleicht auch daher, dass viele Richter und Staatsanwälte zuvor im Justizministerium tätig waren.

Quelle: taz (30.05.2013)

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Ehemalige Zwangsprostituierte: Wie die Justiz Mandy Kopp stigmatisierte

Sie wurde als Minderjährige zur Prostitution gezwungen, eingesperrt und misshandelt. Zwanzig Jahre später geht Mandy Kopp mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Unterlagen zeigen, dass Teile der Justiz ihr keine Hilfe waren – im Gegenteil: Sie wurde als Prostituierte stigmatisiert.

Quelle: Spiegel Online (06.04.2013)

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„Sachsensumpf“-Affäre – Zeugin erhebt schwere Vorwürfe

Der „Sachsensumpf“ sorgt auch nach Jahren für Mutmaßungen. Dabei gerät auch der Umgang sächsischer Behörden mit den Vorwürfen selbst ins Zwielicht. Angeblich sollen viele Akten verschwunden sein.

Quelle: Sächsische Zeitung (09.01.2013)

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Neues aus dem Sachsensumpf

In der kommenden Woche wird im Dresdner Journalisten-Prozess neu verhandelt. DJV und Reporter ohne Grenzen werfen der sächsischen Justiz einen „massiven Eingriff in die Meinungs- und Pressefreiheit“ vor.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger (09.11.2012)

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Der praktische § 129

Das Amtsgericht Dresden hat erklärt, dass die Abfrage von mehr als einer Millionen Handyverkehrsdaten samt 320 000 Rufnummern während einer Anti-Nazi-Demo 2011 erlaubt war. Nicht einmal eine Bundestagsvizepräsidentin kann dagegen Rechtsschutz in Anspruch nehmen.

Quelle: Neues Deutschland (07.06.2012)

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Im Sumpf

Mit 16 wurde Mandy Kopp gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten. In dem Richter, der ihren Zuhälter verurteilte, will sie einen Freier erkannt haben. Nach fast 20 Jahren soll die Wahrheit in einem neuen Prozess geklärt werden.

Quelle: Die Zeit (01.03.2012)

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Untersuchungsausschuss zum „Sachsensumpf“ tagte: Ex-Präsident des Verfassungsschutzes widerlegt „Teebeutel-These“

Während die Oppositionsparteien im Sächsischen Landtag derzeit vergeblich darum ringen, einen eigenständigen Untersuchungsausschuss zur Nazi-Terrorzelle NSU etabliert zu bekommen, tagen die anderen beiden Ausschüsse regelmäßig und mit immer neuen Einblicken.

Quelle: Leipziger Internet Zeitung (03.02.2012)