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Umfrage zur Zukunft des Nachtskatens – macht mit!

„Freitagnacht gehört die Straße uns“ – der Leitspruch des Dresdner Nachtskatens könnte bald neu gefasst werden müssen. Stadteilfeste, Sport- und andere Großveranstaltungen machen es Veranstalter und Polizei immer schwerer, das Nachtskaten an Freitagen ordnungsgemäß abzusichern. Nun prüfen die Verantwortlichen alternative Wege, das Vergnügen auf acht Rollen vor dem Kollaps zu bewahren.

In der Saison 2008 musste der Förderverein Dresden skatet e.V. insgesamt drei Mal Veranstaltungen aufgrund von Polizeikräftemangel absagen, dazu waren die Veranstalter zweimal gezwungen, die Notvariante mit einem Minimalaufgebot von Ordnungshütern zu fahren. Hintergrund: bei wachsendem Aufgabenumfang stehen der Dresdner Polizei immer weniger Kräfte zur Verfügung, so dass eine Veranstaltung wie das Dresdner Nachtskaten hinten anstehen muss.

„Um das Nachtskaten als kostenlosen Massenevent erhalten zu können, überlegen wir die Veranstaltung auf einen anderen Wochentag zu legen. Dadurch vermeiden wir zumeist die Kollision mit anderen absicherungsbedürftigen Veranstaltungen und können so die Absagequote enorm verringern“, schildert Vereinsvorsitzender Matteo Böhme die Überlegungen des Fördervereins.

Die Entscheidung, welcher Wochentag zum Skatertag erkoren wird, sollen die Teilnehmer selbst fällen. „Wir müssen uns an den Vorstellungen unserer Teilnehmer orientieren. Deshalb haben wir auf unserer Homepage www.nachtskaten-dresden.de ein Online-Voting gestartet. Die Teilnehmer können dort über die Zukunft des Nachtskatens mitentscheiden und deshalb hoffen wir auf eine rege Beteiligung“, sagt Skatermutter Barbara Lässig.

Die Ergebnisse werden mit Stadtverwaltung und Polizeidirektion diskutiert und anhand dessen dann ein neues Veranstaltungskonzept erarbeitet.

Quelle: Nachskaten Dresden (06.01.09)

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