Autor: Redaktion

Kultur

„MOVE IT!“ Filmfestival gestartet

5. November 2014 - 00:57 Uhr

Seit gestern findet noch bis zum Sonntag im Neustädter Thalia Kino wieder das „MOVE IT!“-Filmfestival unter dem Motto „Einhorn. Eine Welt?“ statt. In seiner 10jährigen Jubiläumsausgabe haben die Macherinnen und Macher das Festival nicht nur um einen Tag verlängert, sondern sich zugleich in diesem Jahr auch gleich vier Themenschwerpunkte gesetzt. Die insgesamt 20 noch bis Sonntag gezeigten Filme widmen sich neben dem schon aus dem vergangenen Jahr bekannten Thema der FairCulture, auch neuen Themenkomplexen. So soll sich in der Rubrik Sex/Gender/Identity mit Fragen der geschlechtlichen Identität auseinandergesetzt und dazu die Perspektive Trans- und Intersexueller Menschen aufgezeigt werden. Während „Postcolonial Perspectives“ versucht, einen Blick auf „kulturelle Relikte“ der Kolonialgeschichte zu werfen werden bei „Art of Rebellion“ zeitgenössische Protestformen anhand von aktuellen Beispielen aus Syrien und Ägypten sichtbar gemacht.

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Nazis

Erste Proteste gegen Montagsdemonstration

4. November 2014 - 02:10 Uhr - 31 Ergänzungen

Im Vorfeld der inzwischen schon dritten Demonstration gegen vermeintliche „Glaubens- und Stellvertreterkriege auf deutschem Boden“ hatte die „Undogmatische Radikale Antifa“ (URA) ebenfalls zu einer eigenen Veranstaltung am Goldenen Reiter aufgerufen. Während die Zahl der selbsternannten Verteidiger des Abendlandes gegenüber der letzten Woche noch einmal auf mehr als 1.000 Personen zulegen konnte, beteiligten sich an der unter anderem auch vom Bündnis „Dresden Nazifrei“ beworbenen Gegenveranstaltung nur etwas mehr als 250 Menschen (Bilder). Obwohl die etwa 100 eingesetzten Beamtinnen und Beamten immer wieder versuchten, kritischen Protest in Hör- und Sichtweite der PEGIDA-Demonstration zu verhindern, kam es im Bereich des Neumarktes vereinzelt zu lautem Protest.

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Soziales

Bus und Bahn werden teurer

3. November 2014 - 01:36 Uhr

Pünktlich zum Novemberbeginn hat der Vehrkehrsverbund Oberelbe (VVO) erneut die Preise um durchschnittlich 3,2 Prozent angehoben. Als Grund für die bereits im Juli durch die Verbandsversammlung des Z-VOE beschlossene allgemeine Erhöhung der Fahrpreise gab Geschäftsführer Burkhard Ehlen einmal mehr gestiegene Strom- und Kraftstoffkosten an. Die Ausgaben der Unternehmen im VVO hätten „trotz der Schwankungen bei den Energiepreisen“ auch im vergangenen Geschäftsjahr weiter zugelegt. Um auch künftig „ein attraktives Angebot im öffentlichen Nahverkehr“ aufrecht zu erhalten, sei aus diesem Grund eine „moderate Tarifanpassung“ unumgänglich gewesen.

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Nazis

Menschenjagd nach Fußballspiel

30. Oktober 2014 - 01:37 Uhr

Am 18. Oktober kam es nach Polizeiangaben im Anschluss an die torlose Partie zwischen der SG Dynamo Dresden und dem SC Fortuna Köln unweit des Stadions zu einem offenbar rassistisch motivierten Übergriff. Knapp zwei Stunden nach Spielende sollen demnach vor „Acki’s Sportsbar“ am Straßburger Platz drei junge Männer von mutmaßlichen Anhängern des Heimvereins zunächst beleidigt und kurz darauf mit Obst und Flaschen beworfen worden sein. Während einer der Männer in eine Straßenbahn flüchten konnte, flohen die beiden anderen zu Fuß weiter in Richtung Pirnaischer Platz. Dabei wurden sie von acht Männern und einem blauen VW Polo verfolgt. Nachdem sie auf ihrer Flucht mit Steinen beworfen worden, stürzte einer von ihnen im Gleisbett und wurde dort von zwei Männern angegriffen und durch Fußtritte verletzt.

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Nazis

Verteidiger des Abendlandes formieren sich

28. Oktober 2014 - 00:52 Uhr - 12 Ergänzungen

Am frühen gestrigen Abend fand in der Dresdner Innenstadt wie schon eine Woche zuvor eine unter dem Deckmantel der „Islamkritik“ angemeldete rassistische Demonstration von mehreren hundert Menschen statt (Bilder 1 | 2). Anders als noch in der vergangenen Woche, als kleine Gruppen von Teilnehmern mehrfach versucht hatten, kritische Personen im Umfeld anzugreifen, kam es dabei am Montagabend lediglich zu Drohungen gegenüber Journalisten. Obwohl sich die von einer Person aus dem Umfeld der örtlichen „Alternative für Deutschland“ (AfD) angemeldete Demonstration gegen vermeintliche „Glaubens- und Stellvertreterkriege auf deutschem Bode“ richtete, wurde in Redebeiträgen ein Zuwanderungsstopp für Menschen aus Krisenregionen und der Entzug der Staatsbürgerschaft für Salafisten gefordert.

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Freiräume

Überwachungskamera entfernt

26. Oktober 2014 - 13:51 Uhr

Aufmerksamen Menschen dürfte es vielleicht aufgefallen sein, die Überwachungskamera auf der Alaunstraße wurde demontiert, allerdings unfreiwillig. Wie die Dresdner Polizei schreibt, war ein Unbekannter am frühen Donnerstagmorgen auf ein vor einem Nachbarhaus befindliches Baugerüst geklettert und hatte mit Hilfe eines Hammers die an der Hausfassade befestigte Kamera abgeschlagen. Als kurz darauf zwei Mitarbeiter eines benachbarten Imbisses versuchten, den Mann aufzuhalten, wurden sie von einer zweiten Person unvermittelt angegriffen und durch den Einsatz von Reizgas leicht verletzt. Im Anschluss daran flohen die beiden zur Tatzeit maskierten Männer vom Ort des Geschehens.

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Kultur

Umundu Festival 2014

14. Oktober 2014 - 07:46 Uhr

In der nun schon sechsten Auflage des Umundu-Festivals für nachhaltige Entwicklung erwartet die Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr ein wahres Mammutprogramm. Unter dem Motto „Das gute Leben – Was brauchen wir für unser Glück?“ finden nach einem dreitägigem Symposium im Gymnasium Bürgerwiese am kommenden Wochenende noch bis zum 25. Oktober zahlreiche Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet statt. Den Abschluss der Festivalwoche bildet der Umundu-Festivalmarkt am 25. Oktober in der JohannStadthalle auf dem ein buntes Programm mit Konzerten, Filmen, Kinderprogramm und bio-fairem Catering zum Verweilen einlädt. Parallel zum umfangreichen Rahmenprogramm (*.pdf) finden in der Themenwoche drei Ausstellungen statt.

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News

Kobanê ist überall

10. Oktober 2014 - 22:49 Uhr - Eine Ergänzung

Im Anschluss an eine Kundgebung für die vom Islamischen Staat (IS) attackierte syrische Grenzstadt Kobanê kam es heute am frühen Abend in Dresden zu einer Spontandemonstration, die vom Dr. Külz-Ring bis zum Dresdner Hauptbahnhof zog (Bilder). In Redebeiträgen, sowie auf Transparenten und Flugblättern wiesen die etwa 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf das Schicksal von mehreren tausend Menschen in der von dem IS eingeschlossenen Stadt hin und forderten internationale Hilfe und Unterstützung für die seit mehreren Wochen kämpfenden Menschen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG). Nach einer Mitte September gestarteten Großoffensive, begann der IS am 28. September mit dem Angriff auf das Stadtgebiet der strategisch bedeutenden Stadt.

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Antifa | Nazis

Antifaschistischer Stadtspaziergang in Gorbitz

8. Oktober 2014 - 22:37 Uhr - 3 Ergänzungen

Am Dienstag, den 7. Oktober, spazierten etwa 30 Personen durch den Dresdner Stadtteil Gorbitz, um damit gegen rassistische Übergriffe auf Asylsuchende und Nazi-Propaganda in der jüngsten Vergangenheit zu protestieren. In Wohnblocks und Straßenzügen wurden Flugblätter verteilt, in denen die Bevölkerung dazu aufgefordert wurde, Naziaktivitäten und rassistische Übergriffe nicht zu dulden und sich dagegen nachbarschaftlich zur Wehr zu setzen.

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News

Flüchtige Anteilnahme in Sachsen

5. Oktober 2014 - 18:34 Uhr - 3 Ergänzungen

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat sich in einem jüngst veröffentlichten Interview mit der Zeit noch einmal zur gegenwärtigen Situation von Asylsuchenden in Sachsen geäußert. Während in Leserbriefen und Kommentaren Teile der Bevölkerung immer wieder gegen asylsuchende Menschen hetzen, sieht Ulbig die Aufgabe der Politik nicht darin, vor Krieg und Vertreibung geflohenen Menschen zu helfen, sondern vor allem die „Ängste und Vorurteile“ in der ortsansässigen Bevölkerung ernst zu nehmen. Zunächst sollte „für eine Akzeptanz in der Bevölkerung gesorgt werden. Oft schreien die Einwohner eben nicht ‚Hurra‘, wenn in der Nachbarschaft eine Erstaufnahme für Asylbewerber geöffnet wird.“, so Ulbig weiter. Was diesen Umgang bislang ausgezeichnet hat, zeigt sich am Beispiel der ostsächsischen Stadt Bautzen. Nachdem Ende August mehrere hundert Menschen gegen eine bestehende Unterkunft für Asylsuchende demonstriert hatten und sowohl die Alternative für Deutschland (AfD) als auch die NPD bei den anschließenden Wahlen zum Sächsischen Landtag auf zusammen mehr als 25 Prozent der Stimmen gekommen waren, wurden die Pläne für eine zweite in Bautzen geplante Unterkunft offenbar erstmal auf Eis gelegt.

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