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Festnahmen nach Brandanschlag in Löbau

Nur wenige Minuten nach einem Brandanschlag auf eine von Asylsuchenden bewohnte Unterkunft im ostsächsischen Löbau konnte die Polizei nach eigenen Angaben zwei der mutmaßlichen Täter am Donnerstagabend festnehmen. Die beiden zum Tatzeitpunkt alkoholisierten Männer im Alter von 16 und 26 Jahren sollen zuvor gemeinsam mit einer Frau zwei Brandsätze gegen die Fassade des Gebäudes in der Georgewitzer Straße geworfen haben. Dabei war der 26-Jährige von einem Zeugen erkannt worden. Inzwischen hat der Staatsschutz die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Eine der mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllten Glasflaschen traf die Eingangstür des ehemaligen Berufsschulzentrums, die zweite ein Fenster im Erdgeschoss. Da jedoch ein Mitarbeiter des Wachschutzes einen der Brandsätze sofort löschen konnte, wurde die Außenfassade des Gebäudes nur leicht beschädigt. Verletzt wurde bei dem Anschlag niemand. Dem Brandanschlag war am Nachmittag ein lautstarker Streit zwischen Asylsuchenden und einer Gruppe von Jugendlichen auf dem Marktplatz der Stadt vorausgegangen. Dabei hatte die Polizei auch die Personalien der beiden Tatverdächtigen festgestellt.

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