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Junge Frau bei rassistischer Attacke in Gorbitz durch Hundebiss verletzt

Wie das Landeskriminalamt Sachsen am Mittwoch mitteilte, wurde am Dienstagnachmittag im Stadtteil Gorbitz eine 19jährige Frau bei einem offenbar rassistisch motivierten Angriff durch einen Hundbiss verletzt. Nachdem die junge Frau am Merianplatz zunächst von einer Gruppe Unbekannter rassistisch beschimpft worden war, hatte im Anschluss daran eine Frau ihren Hund von der Leine gelassen und auf die 19-Jährige gehetzt. Als sie daraufhin zu fliehen versuchte, griff der Hund sie von hinten an. Dabei stürzte die Frau und wurde bei dem Versuch, den Hund abzuwehren, gebissen. Erst als unbekannte Zeugen die Halterin aufforderten, den Hund wegzunehmen, rief sie ihn zurück. Die Angegriffe erlitt einen Schock und leichte Verletzungen.

Inzwischen hat das PTAZ des Landeskriminalamt die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Wer Hinweise zu den Personen geben kann, die sich am Dienstag gegen 16 Uhr in der Umgebung der Straßenbahnhaltestelle aufgehalten haben werden gebeten, sich unter der 0351-4832233 bei der Polizei zu melden. Insbesondere werden die Menschen gesucht, welche das Geschehen beobachtet haben. Eva-Maria Stange (SPD), Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst (SMWK), verurteilte die Tat scharf: „Einen Hund auf eine 19-jährige Frau zu hetzen und dabei zuzusehen, wie dieser sie verletzt, ist ein abscheuliches Maß an Brutalität“. Angesichts des Übergriffs forderte sie eine höhere Polizeipräsenz im Stadtteil: „Es dürfen in Gorbitz keine Angsträume entstehen – für niemanden.“

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