Alle Artikel zum Thema: Übergriff

News

Auseinandersetzungen am Dresdner Hauptbahnhof

Nach Angaben der Bundespolizei kam es in der Nacht auf Mittwoch gegen 0:30 Uhr zu einer möglicherweise rassistisch motivierten Auseinandersetzung, bei der eine Gruppe von sechs teilweise stark alkoholisierten Männern im Alter zwischen 18 und 33 Jahren einen 27-Jährigen im Dresdner Hauptbahnhof mit Fäusten und Fußtritten attackierten. Wenige Stunden zuvor hatte die Landes- und Bundespolizei bereits eine Auseinandersetzung unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude auf dem Wiener Platz beendet. Auch daran hatte sich die in der Nacht erneut kontrollierte Gruppe beteiligt. Auf Nachfrage konnte eine Polizeisprecherin gegenüber Radio Dresden ein rassistisches Motiv nicht ausschließen. Die Ermittlungen in beiden Fällen hat inzwischen die Polizeidirektion Dresden übernommen.

Lesenswert

Die Radikalen von nebenan

Sie standen mitten im Leben. Fast alle hatten Arbeit. Dann kam der Hass. Und nun sollen sie Rechtsterroristen sein. Am Dienstag beginnt in Dresden der Prozess gegen die Gruppe Freital. Eine Spurensuche.

Quelle: Sächsische Zeitung (05.03.2017)

Nazis

Mann nach Übergriff in Gorbitz verletzt

Am Montag wurde bei einem möglicherweise rassistisch motivierten Übergriff in Gorbitz ein 24 Jahre alter Mann von einem Unbekannten leicht verletzt. Nach Polizeiangaben trug der Angreifer zum Zeitpunkt der Tat eine Brille und hatte eine sichtbare Tätowierung am Hals. Bekleidet war er dem Betroffenen zufolge mit einem schwarzen Pullover und einer hellblauen Cargohose. Wer Hinweise zum Übergriff oder dem Täter geben kann wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Nazis

Rechte Gewalt bleibt in Sachsen auf hohem Niveau

Nach dem massiven Anstieg rechter Gewalt 2015, hat die Opferberatung des RAA Sachsen e.V. am Dienstag die Zahlen für das zurückliegende Jahr vorgestellt. Während die Gesamtzahl rechtsmotivierter Übergriffe im letzten Jahr erstmalig seit 2012 leicht zurückgegangen ist, nahm die Zahl rassistischer Übergriffe von 285 auf 306 zu: „Innerhalb von vier Jahren haben diese sich fast verdreifacht und seit zwei Jahren bewegen sich die Angriffszahlen auf dem höchsten Stand seit Bestehen der Opferberatungsstellen. Für viele Betroffene ist es Alltag, bedroht, beleidigt oder angegriffen zu werden.“, fasste Andrea Hübler die Lage zusammen. Angriffe auf politische Gegnerinnen und Gegner gingen hingegen von 141 auf 62 zurück. Nach Kenntnis der Beratungsstellen richtete sich die rechte Gewalt gegen mindestens 685 Personen. Als Schwerpunkte wurden wie im Jahr zuvor die beiden Städte Dresden (114) und Leipzig (50) sowie der Landkreis Leipzig (45) genannt. Weiterlesen

Nazis

PEGIDA-Ordner attackiert Gegendemonstranten

Nicht zum ersten Mal hat am Rande des montäglichen Spaziergangs von PEGIDA durch die Dresdner Innenstadt ein Ordner unter den Augen der Ordnungskräfte polizeiliche Aufgaben übernommen und den Teilnehmer einer kleineren Sitzblockade gewaltsam von der Straße entfernt. Auf einem im Internet verbreiteten Video ist zu sehen, wie der Mann von einem der bekannteren Ordner angepackt und gemeinsam mit mehreren Beamten zur Seite geschleift wird. Anders als für den in der Vergangenheit auch bei Spielen der SG Dynamo Dresden eingesetzten Ordner, endete der Abend für 30 Gegendemonstrantinnen und Gegendemonstranten mit einer Personalienfeststellung und einer Anzeige durch die Sächsische Polizei. Weiterlesen

Nazis

Übergriff nach PEGIDA-Versammlung

Während sich der Gegenprotest in Dresden ein ums andere Mal mit teilweise schikanösen Versammlungseinschränkungen herumschlagen muss, zeigt ein Vorfall vom Montag, dass das Level der Gewalt auf Seiten der PEGIDA-Anhängerschaft ungeachtet einer Einschätzung der Dresdner Polizei nach wie vor hoch ist. So soll es am vergangenen Montag nach Angaben der für den Gegenprotest seit Monaten verantwortlichen Gruppe „NOPE.“ nach dem Ende aller Veranstaltungen zu einem Übergriff gekommen sein, bei dem eine Person durch einen Ellenbogenschlag im Gesicht verletzt wurde. Bereits zwei Wochen zuvor war einer Frau am Rande der Abschlusskundgebung von PEGIDA nach Unmutsäußerungen in den Bauch geschlagen worden. Weiterlesen

Lesenswert

Keine Abschiebung von Opfern rechter Gewalt

Ein bemerkenswerter Erlass in Zeiten des Misstrauens: Brandenburg will abgelehnte Asylbewerber dulden, die Opfer von rechtsextremistischer Gewalt geworden sind. Nur die AfD hat etwas an der Regelung auszusetzen.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung (03.01.2017)

Nazis

Scheiben in Asylunterkünften beschädigt

Am Wochenende kam es zu Steinwürfen auf Asylunterkünfte in Berggießhübel und Dresden-Löbtau, bei denen jeweils Fensterscheiben beschädigt wurden. Während die Polizei in Dresden am Sonntagmorgen über die Beschädigung eines Fensters in einer Asylunterkunft auf der Tharandter Straße informiert wurde, durchschlug im Kneippkurort Berggießhübel am Samstagabend ein 10 x 15 cm großer Stein eine Fensterscheibe im Erdgeschoss der Unterkunft. Die zur Tatzeit im Raum befindlichen fünf Personen blieben dabei nach Polizeiangaben glücklicherweise unverletzt. In beiden Fällen entstand Sachschaden.

News

Mann bei Übergriff in Wilsdruffer Vorstadt verletzt

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde am Donnerstagmorgen gegen 6:30 Uhr ein 21 Jahre alter Mann von drei Unbekannten auf der Freiberger Straße in Höhe der Ammonstraße attackiert und verletzt. Nachdem der 21-Jährige an der Bahnunterführung des S-Bahn Haltepunktes „Freiberger Straße“ von einer Frau und zwei Männern angesprochen wurde, griffen sie den Mann unvermittelt an. Erst als sich Passanten näherten, flüchteten die Drei. Da der Mann keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, deuten die Umstände der Tat möglicherweise auf ein rassistisches Motiv zurück. Einer der Täter ist ca. 180cm groß, dicklich und hatte schulterlange dunkle Haare. Die drei Unbekannten waren zur Tatzeit dunkel gekleidet, trugen Piercings und so genannte Tunnel in beiden Ohrläppchen. Wer Hinweise zu den Gesuchten geben kann wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 bei der Polizei zu melden.

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Scheiben von Wahlkreisbüro beschädigt

Nach dem Angriff auf das Wahlkreisbüro von Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) ist im linken Nachrichtenportal Indymedia ein Bekennerschreiben des „Commando Punkerknacker“ aufgetaucht. Darin wirft die bislang nicht in Erscheinung getretene Gruppe dem Politiker eine Mitverantwortung für eine ganze Reihe politischer Entscheidungen im Freistaat vor. Weiterlesen