Alternative Dresden News

Solidarische Berichterstattung aus Dresden.

Ökologie

Fahrraddemo gegen den Ausbau der A4

26. Juni 2021 - 13:07 Uhr

Bereits am 6. Juni protestierten in Dresden rund 600 Menschen gegen den vom Freistaat Sachsen in Auftrag gegebenen achtspurigen Ausbau der Autobahn A4. Zur Fahrraddemo aufgerufen hatten Fridays for Future und Ende Gelände Dresden. Ziel der Aktion im Rahmen eines Aktionstages ist eine sozial- und klimagerechte Mobilitätswende. Bundesweit hatten am ersten Juniwochenende bundesweit tausende Menschen für einen sofortigen Stopp aller Autobahnprojekte demonstriert.

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Feminismus

Feminism for Future – Teil 2

24. Juni 2021 - 17:24 Uhr

Zweiter Teil des Berichtes über das Internationalismus Festival N°2 zu feministischen Kämpfen (Teil 1 nachlesen).

Samstag und Sonntag standen ganz im Zeichen der Zukunft. Nachdem am Nachmittag zahlreiche Workshops lokaler feministischer Akteur:innen wie z.B. böse&gemein, des FoK*ollektivs, dem Educat Bildungskollektivs stattfanden, stellte am Abend das Herausgeber:innenkollektiv der Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ das kürzlich erschienene Buch „Wir wissen, was wir wollen – Frauenrevolution in Nord-und Ostsyrien“ vor. Es besteht aus über 200 Interviews, die die Herausgeber:innen im Winter 2018/2019 auf einer Delegationsreise in den selbstverwalteten Gebieten in Nord- und Ostsyrien mit Frauen geführt haben. 

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Feminismus

Feminism for Future – Teil 1

20. Juni 2021 - 13:12 Uhr

Erster Teil eines Berichtes über das Internationalismus Festival N°2 zu feministischen Kämpfen.

Vom 2. bis 6. Juni 2021 veranstalteten das Internationalistische Zentrum (IZ) Dresden, das Dresdner Ortskomitee Women Defend Rojava and friends das Internationalismus Festival N°2 zu feministischen Kämpfen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, lokal und global. Aufgrund der Corona-Pandemie fand ein Großteil des Festivals im digitalen Raum statt. Es stand unter dem Motto: „Wir schauen in die Geschichte, um für die Gegenwart zu lernen und gemeinsam für eine bessere und feministische Zukunft zu kämpfen. Dabei verbinden wir unsere lokalen Kämpfe mit der Welt!“ In zahlreichen Vorträgen, Workshops und Podien war Gelegenheit, über vergangene und gegenwärtig geführte feministische Kämpfe zu lernen und Verabredungen für Zukünftige zu treffen.

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Nazis

Querdenken und PEGIDA: Mit Antisemitismus gegen Klimapolitik und die Grünen?

9. Juni 2021 - 10:33 Uhr - Eine Ergänzung

Von Toni Weiß

Es war ein sonniger Tag in Dresden. Einige junge Menschen trafen sich in Parks oder an den Elbwiesen in Kleingrüppchen zum Sonnen, Abhängen und Grillen. Kontaktbeschränkungen, Abstand und Masken prägen auch weiterhin das Leben in Dresden. Am Montag unterschritt die Landeshauptstadt jedoch an fünf Werktagen in Folge den Inzidenz-Schwellenwert von 50 Neuinfektionen mit SARS-CoV 2. Weitere Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen sind wie in fast ganz Sachsen und Deutschland in Sicht. Auch die sogenannte „Bundesnotbremse“ soll am 30. Juni 2021 auslaufen. Etwas „Normalität“ in Pandemiezeiten. Zur „Normalität“ gehören in Dresden jedoch auch die seit 2014 demonstrierenden „Patriotischen Europäer“ (PEGIDA). Am vergangen Montag erhielt die Gruppe um Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz prominente Unterstützung durch Jürgen Ellsässer und Andreas Kalbitz.

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Feminismus

Sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche – Heidenauer Gemeinde beschließt Einebnung von Priestergrab

7. Juni 2021 - 12:11 Uhr

Elf Jahre ist es her, seit auch in Deutschland in großem Stil über sexualisierte Gewalt in der – vor allem katholischen – Kirche gesprochen wurde. Auslöser war ein offener Brief des damaligen Rektors des Berliner Canisius-Kollegs, in dem er Opfer von sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche aufforderte, an die Öffentlichkeit zu gehen. Vorangegangen waren zahlreiche Skandale in den USA, Irland und anderen europäischen Staaten. Die durch die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) in Auftrag gegebene MHG-Studie ermittelte 3.677 von sexualisierter Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche sowie 1.670 beschuldigte Kleriker für den Zeitraum von 1946 bis 2014. Einer dieser Fälle wird nun – 11 Jahre später – in Heidenau heiß diskutiert. 

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Nazis

Mann bei Übergriff in Pirna verletzt

4. Juni 2021 - 19:14 Uhr

Bereits am 26.05.2021 kam es um 23 Uhr im zu Pirna gehörenden Stadtteil Sonnenstein zu einem Übergriff, bei dem ein 29 Jahre alter Mann durch zwei Unbekannte am Busbahnhof angegriffen und verletzt wurde. Als der Betroffene Polizeiangaben zufolge nach einer Auseinandersetzung in einen einfahrenden Bus geflüchtet war, verfolgten ihn die beiden dunkel gekleideten etwa 30 Jahre alten Täter und drückten ihn im Bus zu Boden. Einer der Angreifer hatte nach Angaben des 29-Jährigen einen dunklen Vollbart. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt der Staatsschutz wegen gefährlicher Körperverletzung. Wer zur fraglichen Zeit etwas beobachtet hat wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.


Ökologie

Autowahn 4? Protest gegen Autobahn-Ausbau

1. Juni 2021 - 20:03 Uhr - Eine Ergänzung

Stilisierte Silouetten von Radfahrer*innen auf der Autobahn

Für den 6. Juni 2021 rufen Ende Gelände und Fridays for Future zur Fahrraddemo auf der Autobahn 4 auf. Die Demonstration findet im Rahmen des Aktionstages „Wald statt Asphalt“ statt und richtet sich gegen den geplanten Ausbau der Autobahn zwischen dem Dreieck Nossen und Bautzen-Ost. Derzeit laufen die Grundlagenplanungen für den Ausbau der Strecke von 86 km Länge. Für das Vorhaben werden derzeit Kosten in einer Höhe von ca. 1,3 Milliarden Euro veranschlagt.

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International

Feministische Kämpfe – gestern, heute, morgen! – zweites Internationalistisches Festival in Dresden

31. Mai 2021 - 19:14 Uhr

Ab kommenden Mittwoch, den 2. Juni findet das zweite Internationalistische Festival in Dresden statt. Unter dem Motto „Feministische Kämpfe – gestern, heute, morgen!“ gibt es ein  umfangreiches Programm bestehend aus Vorträgen, Workshops und vielem mehr. Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Veranstaltungen online statt. Organisiert wird das Festival vom Internationalistischen Zentrum in Dresden-Pieschen und dem Dresdner Ortskomitee von Women Defend Rojava.

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Soziales

Mord im Namen Gottes – Islamist wird zu lebenslanger Haft verurteilt

30. Mai 2021 - 11:42 Uhr

Nach mehreren Wochen Prozess, fiel am Oberlandesgericht Dresden am vergangenen Freitag das Urteil gegen Abdullah Al H. H. Dem 21-Jährigen war vorgeworfen worden, am 4. Oktober 2020 in der Dresdner Innenstadt ein homosexuelles Paar mit einem Messer angegriffen zu haben. Ein 55-Jähriger verstarb in Folge des Angriffes, sein 51jähriger Lebenspartner überlebte schwer verletzt. Der Angeklagte hat aus homosexuellenfeindlichen und islamistischen Motiven heraus gehandelt. Das Gericht sah die Täterschaft als bewiesen an und verurteilte den Angeklagten nach neun Verhandlungstagen wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe. Eine anschließende Sicherheitsverwahrung wurde unter Vorbehalt angeordnet. Vor dem Gericht, als auch wenige Stunden später am Tatort, demonstrierte ein Bündnis aus Dresdner linken und queeren Gruppen gegen Islamismus und Queerfeindlichkeit. Auch der Dresdner CSD veranstaltete am Abend eine Trauerkundgebung.

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