Versammlungsgesetzentwurf in der Kritik – Bericht von der Anhörung mit Sachverständigen im Landtag
26. November 2009 - 22:24 Uhr
Gestern fand im sächsischen Landtag eine Anhörung zum Gesetzentwurf für das neue Versammlungsgesetz statt. Dieser soll kaschieren, dass die CDU schon seit Jahren jeglichen praktischen Protest in Dresden gegen den Naziaufmarsch am 13. Februar aktiv behindert. Stattdessen wird der Naziaufmarsch als Vehikel genutzt, um das Versammlungsgesetz in Sachsen gravierend einzuschränken.
In den Abendstunden und der Nacht vom 3. zum 4. Oktober fand in Dresden eine Kunstaktion zum nächsten 13. Februar statt. Eine Hamburger Künstlergruppe projezierte „Schattenbilder der Vergangenheit“ auf die bekanntesten Dresdner Sehenswürdigkeiten und unterlegte dies mit Parolen wie „Nie wieder Faschismus“. Zahlreiche TouristInnen und DresdnerInnen zeigten Interesse.