Alle Artikel zum Thema: Deutsches Hygiene-Museum

Lesenswert

Bombennächte in Dresden: „Das Trauma sitzt noch immer tief“

Dresden hält viel auf sich – und löst wenig davon ein. Demokratie und Toleranz seien nur Fassade, sagt Museumschef Martin Roth. Das vielbeschworene „alte Dresden“ vor der Bombardierung vor 70 Jahren nennt er eine „sentimentale Erinnerung“.

Quelle: Spiegel Online (13.02.2015)

Kultur

24. Interkulturelle Tage

Unter dem Motto „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern.“ finden noch bis zum 5. Oktober die inzwischen schon 24. Interkulturellen Tage in der sächsischen Landeshauptstadt statt. In Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Deutschen Hygiene-Museum laden der Ausländerrat und Dresdens Integrations- und Ausländerbeauftragte Kristina Winkler auch in diesem Jahr wieder die Bürgerinnen und Bürger der Stadt dazu ein, sich auf die Suche nach Neuem und Unbekanntem zu begeben und Gemeinsamkeiten zu finden. Dazu wurde ein buntes Rahmenprogramm mit mehr als 60 Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Höhepunkt ist das alljährliche Straßenfest für die ganze Familie am 27. September von 12 bis 18 Uhr auf dem Jorge-Gomondai-Platz. Neben Kostproben aus aller Welt und einem abwechslungsreichen bunten Bühnenprogramm bleibt genug Zeit, um sich an insgesamt 34 Ständen zu informieren. Weiterlesen

Lesenswert

Rassismus gibt es hier billig im Sonderangebot

„Das neue Deutschland“ heißt eine Ausstellung im Dresdner Hygiene-Museum, die sich der Vielfalt und Migration widmet. Die Umsetzung allerdings ist mehr als ärgerlich – und hinkt der Realität hinterher.

Quelle: Die Welt (10.04.2014)

Nazis

Mit denen wird man doch wohl mal reden dürfen

Wie ein angemessener „Umgang mit Rechtsextremisten“ aussehe, war die Fragestellung am letzten Donnerstag, den 9. Januar 2014 in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB). Bei den von der SLpB initiierten Donnerstagsgesprächen soll seit Dezember 2013 an einem Donnerstag im Monat nicht nur mit Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle Themen diskutiert, sondern auch erklärt werden, wie Politik „hinter den Kulissen der Macht“ eigentlich funktioniert. Eingeladen waren diesmal der CDU-Landtagsabgeordnete Günther Schneider (CDU) und „Bürger.Courage“-Gründer Christian Demuth (SPD). Das Podiumsgespräch wurde anschließend bei DRESDENEINS ausgestrahlt. Im Anschluss an das Podiumsgespräch bestand für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Weiterlesen

Lesenswert

Rechte Visionen willkommen

Die Landeszentrale für politische Bildung lädt die NPD zur Podiumsdiskussion „Sachsen 2030“. Die demokratischen Parteien wollen trotzdem teilnehmen.

Quelle: taz (10.11.2013)

News

Flüsterprotest gegen Kapitalismus

Am Donnerstag demonstrierten rund 30 Personen vor dem Deutschen Hygiene-Museum mit 120 Gründen gegen den Kapitalismus sowie gegen die Tagung „Kapitalismus / Kommunismus – Glanz und Elend zweier Gesellschaftsmodelle“, die parallel zur Kundgebung im Museum stattfand. Die zweitägige, von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und dem Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich der TU Dresden organisierte, Veranstaltung fand im Rahmen der Sonderausstellung „Reichtum – mehr als genug“ statt, die noch bis zum 10. November besucht werden kann. Die prominent besetzte Tagung hatte sich zum Ziel gesetzt, aus „analytischer Distanz und multidisziplinärer Perspektive“ Grundlagen und Realisierungschancen, Entwicklungen, Störanfälligkeiten und Stabilisierungsbedingungen von Kapitalismus und Kommunismus näher zu erörtern. Weiterlesen

Freiräume | Kultur

Demokratiepreis ohne Extremismusklausel

Seit 2007 wird der „Demokratiepreis“ in Sachsen verliehen. Die nunmehr 5. Preisverleihung am 9. November 2011 war ein Erfolg und bietet Perspektiven zur weiteren Entwicklung des Preises. Die Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie ist vor allem eine emanzipatorische Leistung der Zivilgesellschaft. Befreit von Klauselzwang und Rechtfertigungsdruck des Freistaates Sachsen wurde an diesem Tag im Hygienemuseum deutlich, was den Unterschied zu den vorangegangenen vier Preisverleihungen ausmachte. Es fehlte der Extremismus. Zur Deutungshoheit, was förderlich für die Demokratie sei, wurde in Sachsen damit wieder Augenhöhe zwischen Zivilgesellschaft und Staat hergestellt. Nach dem Widerstand der Initiativlandschaft gegen die Vergabepraxis im vergangenem Jahr, hatte sich der Freistaat in diesem Jahr aus der Juroren- und aus der Stiftungsrunde zurückgezogen. Weiterlesen

Antifa | Freiräume

Sächsischer Demokratiepreis mit Veränderungen

Im Streit um die zukünftige Ausrichtung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie hat sich Ende vergangener Woche auch der Freistaat aus der Jury zurückgezogen. In der Vergangenheit hatte sich das Land mit einem Sonderpreis an der Preisverleihung beteiligt. Im letzten Jahr hatte das zivilgesellschaftliche Dresdner Projekt Bürger.Courage den mit 10.000 Euro dotierten Preis des Sächsischen Ministerpräsidenten für seine Arbeit verliehen bekommen, im Nachhinein aber die geforderte Unterschrift unter eine Zusatzklausel kritisiert. Weiterlesen