Alle Artikel zum Thema: Fahrrad

Freiräume | Soziales

Erneute Demonstration für eine Verkehrswende in Dresden

21. August 2019 - 18:05 Uhr

Bereits zum zweiten Mal wurde in der vergangenen Woche in Dresden für eine Verkehrswende demonstriert. Aufgerufen dazu hatte das Bündnis „Verkehrswende Dresden“. Ziel ist es, ein Umdenken in der Verkehrsplanung  und eine höhere Akzeptanz für Fahrräder und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu erreichen. Die Demonstration, an der bei sommerlichen Temperaturen über 400 Menschen teilnahmen, stand unter dem Motto „Klimakrise, Verkehr, Mobilität, Stadtplanung, Landtagswahlen“.

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Freiräume

Sternfahrt unter dem Motto #MehrPlatzFürsRad und „Ride of Silence“ in Erinnerung an Fahrradtote

26. Mai 2019 - 00:27 Uhr

Menschen in Dresden demonstrierten heute mit dem @FahrradClub für #MehrPlatzFürsRad

Mehr als 1.200 Menschen radelten am 12. Mai organisiert vom Dresdner Ableger des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) unter dem Motto #MehrPlatzFürsRad quer durch Dresden, um zwei Wochen vor den Kommunalwahlen noch einmal auf eine progressive Verkehrspolitik hinzuweisen und sich für einen Ausbau einer sicheren Fahrradinfrastruktur stark zu machen. Eines der erklärten Ziele der Sternfahrt ausgehend von vier Orten in der Stadt war es, Voraussetzungen dafür zu schaffen, „dass sich viel mehr Menschen fürs Radfahren und Zufußgehen entscheiden und sich dadurch der Besitz und die Nutzung privater Autos – und die ganzen negativen Folgen davon – auf ein Minimum reduzieren“.

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Freiräume | Soziales

Bündnis demonstriert für progressive Verkehrswende

17. April 2019 - 09:09 Uhr

Am Montagnachmittag demonstrierten über 600 Menschen für eine progressive Verkehrswende und gegen den Klimawandel in Dresden. Das Bündnis „Verkehrswende Dresden“ hatte dazu unter dem Motto „Verkehrswende selber machen!“ um 15.30 Uhr zum Jorge-Gomondai-Platz in der Äußeren Neustadt aufgerufen. „Uns geht es bei dieser Aktion und unserem Bündnis darum, Druck auf die Stadtpolitik auszuüben, endlich eine Verkehrswende auch für Dresden einzuleiten und keine weitere rückwärtsgewandte Verkehrspolitik zu betreiben“, sagte Karl Lampke von „Verkehrswende Dresden“ zur Motivation der Demonstration im Feierabendverkehr. Seit Monatsbeginn organisiert die Gruppe VerkehrswendeDD regelmäßig eine gemeinsame Fahrradfahrt von der Neustadt zur TU-Dresden. Daran schließen sich täglich bis zu 60 Menschen an. Treffpunkt ist Montag bis Freitag um 8.40 Uhr der Jorge-Gomondai-Platz.

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Freiräume

ADFC mit Petition für Radwege am Bischofsweg

21. April 2017 - 16:43 Uhr

Nachdem bei einem folgenschweren Verkehrsunfall auf dem Bischofsplatz am 31. März eine Radfahrerin durch eine stark alkoholisierte Autofahrerin schwer verletzt und am Tag darauf der Kreuzungsbereich für etwa 15 Minuten blockiert worden war, hat der Dresdner Ableger des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) am vergangenen Mittwoch eine Petition für eine „sichere Radverkehrsführung auf dem Bischofsweg“ gestartet. Wie gefährlich der Dresdner Straßenverkehr gerade für die radfahrende Bevölkerung sein kann, zeigt ein Unfall am am Donnerstag. Dabei war eine 65 Jahre alte Radfahrerin in Leuben von einem LKW erfasst und später an den Folgen ihrer schweren Verletzungen gestorben.

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Freiräume

Kreuzungsblockade nach schwerem Verkehrsunfall

4. April 2017 - 00:04 Uhr

Nach einem Verkehrsunfall am vergangenen Freitagabend, bei dem eine stark alkoholisierte Autofahrerin zwei Menschen im Bereich des Bischofsplatzes teilweise schwer verletzt hatte, haben am Tag darauf etwa 30 Menschen den Unfall zum Anlass genommen, um mit einem Sit-In den Kreuzungsbereich für etwa 15 Minuten zu blockieren. „Der Unfall“, so die Organisatoren, sei „symptomatisch für den Verkehrsalltag in Dresden.“ In sächsischen Landeshauptstadt kam es in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg von Unfällen. Erst in der Nacht auf Sonntag war auf der Alaunstraße eine 26 Jahre alte Radfahrerin nach der Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug leicht verletzt worden.

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Soziales

Forderung nach mehr Fahrradstellplätzen an der TU

5. Juli 2016 - 23:01 Uhr

Vor dem Hintergrund einer seit Jahren steigenden Zahl von Radfahrerinnen und Radfahrern, hat es sich eine Initiative von Studierenden der TU Dresden zum Ziel gesetzt, an der Universität mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu schaffen. Dazu wurden in den zurückliegenden Tagen an mehreren ausgewiesenen Stellen mit Kreide und Farbe Markierungen mit der Forderung nach 2.500 neuen und sicheren Fahrradstellplätzen hinterlassen. Zugleich riefen sie die TU Dresden dazu auf, den Druck auf andere Beteiligte wie das Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) und die Stadt Dresden zu erhöhen, um gemeinsam ein Gesamtkonzept für einen attraktiven, fußgänger- und radfahrerfreundlichen Campus zu erarbeiten.

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Soziales

Fahrrad-Sammelaktion für Geflüchtete

17. September 2015 - 22:51 Uhr

Ihr habt ein Fahrrad im Keller oder auf dem Boden stehen, welches ihr nicht mehr braucht und für geflüchtete Menschen spenden könnt? Ihr fühlt euch selbst in der Lage, mit anderen zusammen Fahrräder zu reparieren? Dann kommt vom 18.-19. September zur großen Fahrrad-Sammelaktion in das ehemalige DREWAG-Gelände in der Lößnitzstraße 14. Gesucht werden Fahrräder die entweder fahrbereit sind oder mit geringem Aufwand repariert werden können. Ebenfalls gesucht werden Fahrradhelme, Schlösser und Regensachen.

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Freiräume

Radfahren in Dresden bleibt ein Risiko

2. Juni 2014 - 21:56 Uhr

„In Dresden gibt es mehr schlimme Radfahrunfälle als in anderen Städten“ titelten die Dresdner Neueste Nachichten am 21. Mai. Als Grundlage dieser Bewertung dient dem Zeitungsartikel dabei die kürzlich veröffentlichte polizeiliche Unfallstatistik des Vorjahres, nach welcher sich 2013 insgesamt 14.919 Verkehrsunfälle auf Dresdens Straßen ereigneten. Das sind durchschnittlich 43 Unfälle am Tag, in 14 Prozent der Fälle wurden dabei Personen verletzt. Dieser Wert stellt eine Steigerung von 1,8 Prozent gegenüber den Zahlen von 2012 dar. Dass Radfahrerinnen und Radfahrer im Dresdner Straßenverkehr besonders gefährdet sind, zeigt sich daran, dass sie mit einer Beteiligung von 7,6 Prozent an der Gesamtheit der polizeilich erfassten Verkehrsunfälle mit 40 Prozent der unfallbedingten Verletzungen einen übergroßen Anteil stellen. Obwohl der Radverkehr mittlerweile fast 20 Prozent (2008: 16%) des Gesamtverkehrs ausmachen dürfte, sind Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich seltener an Unfällen beteiligt.

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Freiräume | Kultur

Mehr als 200 Menschen radeln für den Erhalt von Freiräumen

25. März 2013 - 01:13 Uhr

Am Samstag versammelten sich um 14 Uhr etwa 40 Menschen, um bei frostigen Temperaturen für den Erhalt von Freiräumen und linken Projekten zu radeln. Als die Menschenmenge vor der Gagfah-Zentrale in der Ostra-Allee 6 auf fast 200 Menschen gestiegen war, setzte sich der Tross aus Fahrrädern und anderen Fortbewegungsmitteln begleitet von mehreren Polizeifahrzeugen in Bewegung (Fotos). Viele hübsch und liebevoll aufgebaute Fahrräder waren zu sehen – schlanke schnelle Flitzer, solide Winterräder und dazu etliche lustig kostümierte Menschen. Einige Leute hatten mobile generatorbetriebene Soundsysteme auf ihren Lastenrädern und Hängern installiert und so wechselte die musikalische Begleitung im Sonnenschein zwischen Techno, Hiphop und Punk. Während sich der Aufzug zum ersten Projekt bewegte, beschränkten sich die Beamtinnen und Beamten zunächst darauf, den Verkehr zu regeln. Erster Haltepunkt war das von der Schließung bedrohte friedrichstadtZentral, wo in einem Redebeitrag über die aktuelle Situation des Projektes berichtet wurde.

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Freiräume | Kultur

Freiraumvernetzung gegründet

14. März 2013 - 01:42 Uhr

In Dresden treffen sich seit einigen Monaten die verschiedenen in der Stadt organisierten Kultur- und Freirauminitiativen, um gemeinsam über die Zukunft und die drohende Räumung selbstorganisierter zu debattieren. Als Ergebnis dieser Diskussion und aus dem Bedürfnis heraus, Teilhabe, Mitbestimmung und Selbstentfaltung zu erreichen, fand am 24. Februar in der Motorenhalle in Dresden-Friedrichstadt das Gründungstreffen der Interessengemeinschaft Freiräume (IG freiräume) statt. In ihrem Aufruf für eine am 23. März geplante Fahrraddemonstration kritisieren sie, dass die Stadt mit ihrer „marktorientierten Politik“ tatenlos dabei zusieht, wie immer mehr unkommerziell genutzte Räume gekündigt werden, um Platz für „Investitionsprojekte, teure Mietwohnungen, Büroräume und Einkaufszentren“ zu schaffen.

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