Wachpolizei in Sachsen – Plötzlich Polizist
12. Mai 2016 - 11:38 Uhr
Sachsens Polizei hat Personalmangel. Nun führt sie Wachpolizisten mit verkürzter Grundausbildung ein. Ein Besuch im Trainingslager.
Quelle: taz (11.05.2016)
12. Mai 2016 - 11:38 Uhr
Sachsens Polizei hat Personalmangel. Nun führt sie Wachpolizisten mit verkürzter Grundausbildung ein. Ein Besuch im Trainingslager.
Quelle: taz (11.05.2016)
11. Mai 2016 - 21:47 Uhr
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurden in der ersten Maiwoche zwei der äußeren Fensterscheiben einer Wohnung in der Freitaler Straße in Rabenau beschädigt. Nach Angaben des Betreibers, sei die Beschädigung im Zeitraum zwischen dem 4. und 9. Mai erfolgt. Da die inneren Scheiben der Verbundglasfenster intakt blieben, wurde niemand dabei verletzt. Inzwischen hat das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Sächsischen Polizei die Ermittlungen übernommen und sucht nun nach Hinweisen zur Tatzeit und möglichen Tätern. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der 0351-4832233 telefonisch entgegen.
8. Mai 2016 - 21:51 Uhr
Mehr als drei Jahre nach einer Kundgebung der NPD vor dem Neustädter Bahnhof musste sich am Mittwoch ein junger Mann wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor dem Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte dem FAU-Gewerkschaftsmitglied vorgeworfen, sich im März 2013 mit einer Fahne gegen einen Polizeibeamten verteidigt zu haben. Damals hatten nur wenige Meter von der NPD-Kundgebung entfernt, etwa 100 Menschen gegen die rechte Kundgebung protestiert. Am Rande der Veranstaltung waren die Gegenproteste durch die Polizei mit Schlagstöcken, Fäusten und Pfefferspray angegriffen worden. Dabei waren damals mindestens 15 Menschen verletzt worden.
3. Mai 2016 - 22:04 Uhr
Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiterunion (FAU) rief unter dem Motto „Solidarität statt Ausgrenzung – für einen libertären Frühling“ dazu auf, an die Opfer der Lohnarbeit zu erinnern. Die Verknüpfung von fortschreitendem Kapitalismus und Nationalismus, wie sie bereits im Demoaufruf formuliert wurde, konnte damit einmal mehr in die Öffentlichkeit getragen werden. Dass jene Öffentlichkeit in Dresden auch jenseits der barocken Altstadtkulisse oder der alternativ anmutenden Neustadt stattfinden kann und soll, legten die Veranstalterinnen und Veranstalter mit der Wahl ihrer Demoroute fest. Knapp 40 Sympathisierende und Mitglieder der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft zogen mit Transparenten und Aufrufen durch die im Süden Dresdens gelegenen Stadtteile Löbtau und Gorbitz.
25. April 2016 - 20:30 Uhr
Zu einer Auseinandersetzung kam es am 20. April auf dem Bautzner Holzmarkt. Nach Angaben der Polizei war zunächst eine Gruppe von vier jugendlichen Asylsuchenden im Bereich des Busbahnhofs von acht teilweise alkoholisierten Personen im Alter zwischen 17 und 38 Jahren provoziert worden. Kurz darauf schlugen und traten die beiden Gruppen aufeinander ein. Als ein 28jähriger Mann eingreifen wollte, wurde er aus dem Handgemenge heraus mit Pfefferspray attackiert. Zudem soll er durch einen der Asylsuchenden mit einem Messer bedroht worden sein. Nachdem die herbeigerufene Polizei die Auseinandersetzung schließlich beendet hatte, musste der Mann wegen einer Augenreizung vom Rettungsdienst behandelt werden.
22. April 2016 - 11:48 Uhr
Ausgerechnet am Hitler-Geburtstag hat die Polizei nach eigenen Angaben am Nachmittag eine Wohnungsparty im Stadtteil Gorbitz aufgelöst und zwei 27 Jahre alte Männer mit auf das Polizeirevier genommen. Die Beamten waren zuvor wegen Ruhestörung in das Mehrfamilienhaus auf dem Wölfnitzer Ring gerufen worden. Außerdem sollen vom Balkon der Wohnung rechte Parolen gerufen worden sein.
20. April 2016 - 23:01 Uhr
Ein unbekanntes Paar hat am Montag in Gorbitz einem 27jährigen Mann geholfen, der zuvor von vier unbekannten Männern rassistisch beleidigt und bedroht worden war. Die Gruppe hatte den Mann zunächst vor einem Supermarkt auf der Kesselsdorfer Straße beschimpft und dazu aufgefordert, Zigaretten für sie zu kaufen. Im Supermarkt bedrohten sie ihn und wiederholten ihre Forderung. Nachdem der 27-Jährige daraufhin einem Mädchen den Vorfall schilderte, begleitete sie ihn gemeinsam mit ihrem Freund nach draußen und fuhren in anschließend nach Hause.
20. April 2016 - 22:38 Uhr
Nur wenige Stunden nach der feierlichen Eröffnung eines Integrationsprojektes in Meißen, sind Teile des Projektes durch Unbekannte beschädigt worden. Die Täter zerstörten dabei nicht nur zwei der frisch gepflanzten Obstbäume, sondern kippten außerdem den Inhalt eines Ölkanisters auf dem Gelände an der Großenhainer Straße aus. Erst am Samstag war der internationale Garten feierlich von Pfarrer Bernd Oehler und Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke eröffnet worden. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen zu dem Vorfall. Wer etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 bei der Polizei zu melden.
20. April 2016 - 00:33 Uhr - 2 Ergänzungen
In Freital ist die Polizei am Dienstag erneut gegen mehrere mutmaßliche Mitglieder einer Bürgerwehr vorgegangen. Mit Unterstützung der GSG 9 durchsuchten dazu mehr als 200 Beamtinnen und Beamte Wohnungen und Häuser in Freital und dessen Umgebung. Insgesamt wurden nach Darstellung der Bundesanwaltschaft vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 18 und 39 Jahren vorläufig festgenommen. Die Bundesanwaltschaft, welche die Ermittlungen erst vor gut einer Woche offiziell übernommen hatte, wirft der Gruppe die Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung, schwere Körperverletzung, das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen und versuchten Mord vor. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war es das Ziel der Vereinigung, Sprengstoffanschläge auf Asylunterkünfte sowie Wohnprojekte von politisch Andersdenkenden zu begehen. Zu diesem Zweck soll sich die Gruppe eine dreistellige Anzahl von pyrotechnischen Sprengkörpern verschiedenen Typs aus Tschechien beschafft und in Freital gelagert haben.
19. April 2016 - 09:55 Uhr
In der Nacht zum Sonntag haben Unbekannte nach Polizeiangaben die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses in Königstein mit Sandsteinen, Mülltonnen und zwei Bauzäunen zugestellt. Zuvor hatte ein etwa 30 Jahre alter glatzköpfiger Mann an dem Haus geklingelt und nach der Nationalität eines 39jährigen Bewohners gefragt. Am Morgen darauf wurde neben der zugestellten Tür auch eine Beschädigung des Klingelschildes festgestellt. Inzwischen hat der Staatsschutz der Dresdner Polizei die Ermittlungen in dem Fall übernommen und sucht nach Personen, die etwas zur Aufklärung des Vorfalls beitragen können. Wer etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.