Nazis

Asylsuchendenunterkunft mit Buttersäure attackiert

Obwohl die Polizei nach zwei Angriffen auf eine Unterkunft für Asylsuchende vor wenigen Tagen ankündigt hatte, den Ort von nun an stärker zu bestreifen, wurde das für 40 Asylsuchende vorgesehene Gebäude im zu Dresden gehörenden Stadtteil Stetzsch heute Morgen erneut Ziel einen Buttersäureangriffs. Schon am Tag der offenen Tür hatten Unbekannte am Samstag nach Zeugenaussagen eine übelriechende Flüssigkeit in dem Haus verbreitet, am Tag darauf waren die Scheiben der Unterkunft eingeworfen worden. Trotz der neuerlichen Attacke konnte heute die ersten der vorerst 33 Asylsuchenden einziehen. Nach den Vorfällen soll nun ein Wachschutz für Sicherheit sorgen.

Unweit von Chemnitz war es heute in Lunzenau ebenfalls zu einem Angriff auf ein für die Unterbringung von geflüchteten Menschen vorgesehenes Gebäude gekommen. Dabei öffneten bislang Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch die Wasserhähne und schraubten die Armaturen ab, so dass das gesamte Haus voll mit Wasser lauf. Der Schaden war erst am Morgen durch eine Polizeistreife entdeckt worden. Anfang Juli war bekannt geworden, dass in dem Haus ab September 50 Asylsuchende untergebracht werden sollten. Der Landkreis kündigte an, dennoch an den Plänen für die Nutzung festzuhalten.

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