Alle Artikel zum Thema: a.l.i.a.s.

Antifa | Freiräume

Linkes Projekt a.l.i.a.s. vor dem Aus

4. Juli 2014 - 14:17 Uhr

Während das Pieschener Hausprojekt in der Robert-Matzke-Straße 16 (RM16) dank ihrer Kampagne mittlerweile schon mehr als 130.000 Euro sammeln und damit einen Großteil der für einen Kauf des Gebäudes erforderlichen Summe zusammenbringen konnte, sieht die Situation für ein anderes Projekt derzeit deutlich schlechter aus. Seit mehr als 12 Jahren sind die Räumlichkeiten des a.l.i.a.s. auf der Böhmischen Straße ein selbstverwalteter Ort, der Menschen die Möglichkeit bietet, sich zu treffen und antifaschistisch zu engagieren. Doch schon in den nächsten Wochen könnte möglicherweise Schluss sein.

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Events

27.05.2010 Ein Film über Massaker in Distomo

17. Mai 2010 - 10:04 Uhr

Wann? 27.05.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39

„Ein Lied für Argyris“ – ein Film über Massaker in Distomo (2006)

„Ein Lied für Argyris“, der Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Stefan Haupt, setzt sich mit einem weithin unbekannten Kapitel deutscher Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg auseinander: dem Massaker an den Bewohner_innen des griechischen Dorfes Distomo, das die SS im Juni 1944 als sogenannte Sühnenmaßnahme für Partisanenangriffe nahe der Ortschaft durchführte. In einem Zeitraum von etwa zwei Stunden wurden 218 Bewohner_innen ermordet, vom Säugling bis zum alten Menschen. Der damals vierjährige Argyris Sfountouris verliert seine Eltern und 30 weiterer Familienangehörige. Nachdem Argyris mehrere Jahre in Waisenhäusern verbracht hat, bringt ihn eine Delegation des Roten Kreuzes in die Schweiz ins Kinderdorf Pestalozzi in Trogen. Jahre später erlangt er den Doktortitel in Mathematik und Astrophysik an der ETH Zürich. Zeit seines Lebens setzt sich Argyris mit den Erlebnissen seiner Kindheit auseinander. Er versucht, damit leben zu lernen und nach aussen etwas zu bewirken.
Historische Schuld und persönliche Trauer sind die eindringlichen Eckpunkte der Lebensgeschichte des heute 66-jährigen Argyris Sfountouris. Stefan Haupt ergänzt die schonungslosen Schilderungen mit Aussagen von Zeitzeugen und Archivmaterial.

Veranstaltet vom a.l.i.a.s. Dresden im Rahmen des Offenen Antifa Treffens (OAT).


Antifa

„Nie wieder revolutionärer Antifaschismus“?

14. November 2009 - 02:14 Uhr

Antifa heißt ...?Im Sommer fand im AZ Conni ein vom a.l.i.a.s. organisierte Veranstaltung mit der Leipziger Antifa (LeA) statt. Der interessante Vortrag über das Konzept des „revolutionären Antifaschismus“ und die Diskussion im Anschluss daran wurden am Tag der Veranstaltung mitgeschnitten. Nun gibt es die Audio-Dateien auch für die, die nicht dabei gewesen sein konnten, zum downloaden und anhören. Viel Spaß damit.


Antifa | News

03.07.2009 Vortrag + Diskussion

29. Juni 2009 - 16:14 Uhr

Antifa heißt ...?„Nie wieder revolutionärer Antifaschismus“

Wann? 03. Juli 2009, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni Dresden
Wer? Vertreter der Leipziger Antifa (LeA)

Die Antifa hat schon alle Konjunkturen erlebt: Von der Freude über Mobilisierungserfolge zum Ärger über das Ausschlafen der MitstreiterInnen, von der Einsicht in die eigene Marginalität zurück zur revolutionären Allmachtsphantasie, vom Gerede über radikale Gesellschaftskritik zur Besinnung auf alte wie neue „Basisbanalitäten“ und den Anti-Nazi-Minimalkonsens. Brüche gibt es also zuhauf und nicht selten überwirft man sich im Streit darüber.

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Nazis | News

Mindestens 376 organisierte Neonazi-Aktionen in Sachsen im Jahr 2008

7. März 2009 - 18:32 Uhr

Gemeinsame Mitteilung des a.l.i.a.s. dresden und art dresden.

2008 fanden in Sachsen mindestens 376 Veranstaltungen und Aktionen statt, die von organisierten Neonazis vorrangig aus dem Spektrum der so genannten „Freien Kräfte“ verantwortet werden. Die Vielzahl der Aktivitäten über Konzerte, Demonstrationen und Kundgebungen, Vortragsveranstaltungen bis hin zu organisierten Propagandaaktionen aber auch Straßentheater, Stören von Veranstaltungen politischer Gegener u.a.m. verdeutlichen nicht nur die gewachsene Flexibilität der Szene, sondern auch ihre Aktionsfähigkeit sowie ihr logistisches Knowhow. Denn der weitaus größte Teil der Aktivitäten wird in der Regel nicht öffentlich organisiert und nur szene-intern mobilisiert.

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