Alle Artikel zum Thema: DDR

Soziales

Solidarität mit Zozan G. auch in Dresden

20. Januar 2020 - 18:15 Uhr

Am Samstag trafen sich mehrere Aktivistinnen und Aktivisten, um sich mit der in Oberhausen lebenden Zozan G. zu solidarisieren. Mit einem gemeinsamen Foto wollten sie auf das Schicksal der fünffachen Mutter aufmerksam machen, der auf Grund ihres Engagements in der kurdischen Befreiungsbewegung das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen werden soll. Nach einer ersten Verhandlung im November entscheidet am 22. Januar das Amtsgericht ein weiteres Mal über den Sachverhalt. Die Aktivistinnen und Aktivisten sehen Parallelen zur staatlichen Repression und Bespitzelung gegen Menschen in der ehemaligen DDR.

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Kultur

Rezension: „Armut in der reichen Stadt“ Dresden

19. August 2019 - 09:36 Uhr

Von Lucius Teidelbaum

Es ist erst einmal grundsätzlich zu begrüßen, wenn sich die Kulturgeschichte in Dresden im Rahmen einer Publikation dem Thema Armut widmet. Das geschah 2007 in der Reihe der „Dresdner Hefte“ mit dem Heft Nr. 89 zum Thema „Armut in der reichen Stadt“.  Die zehn Beiträge und ein Polizeibericht schildern Aspekte städtischer Armut in Dresden seit dem späten Mittelalter.

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Antifa

Gedenkveranstaltung für Jorge Gomondai

9. April 2019 - 14:00 Uhr

Am 6. April 2019 wurde zum 27. Mal die Gedenkfeier für den mosambikanischen Gastarbeiter Jorge Gomondai abgehalten. Gomondai war 1991 von Nazis aus einer fahrenden Bahn geworfen worden und erlag wenige Tage später seinen schweren Verletzungen. Er ist eines der ersten Todesopfer rechter Gewalt im wiedervereinigten Deutschland. Bereits am Vortag zum eigentlichen Gedenken waren rund um den Albertplatz Plakate angebracht worden, die auf das Schicksal des mosambikanischen Vertragsarbeiters aufmerksam machen sollten. Das Aktionsbündnis „Im Gedenken an Jorge Gomondai“ klebte sein Konterfei auf die Heckscheiben der DVB-Bahnen und veröffentlichte einen Beitrag und ein Video auf Indymedia und Twitter.

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Lesenswert

„Das nennt man Emanzipation“

8. April 2019 - 09:35 Uhr

Die Soziologin Naika Foroutan hat erstmals die Stereotype gegenüber Muslimen und Ostdeutschen untersucht. Das Ergebnis: Beide Gruppen begehren mit Recht auf.

Quelle: Die Zeit (01.04.2019)


Lesenswert

Das Bedürfnis nach einem Feind

30. März 2016 - 17:36 Uhr

Ali Moradi vom Sächsischen Flüchtlingsrat erzählt, wer Pegida und AfD in die Hände gespielt hat. Und wie er trotzdem optimistisch bleibt.

Quelle: taz (30.03.2016)


Lesenswert

Wieso kommen die noch?

12. Oktober 2015 - 01:26 Uhr

In Westdeutschland kocht Haß auf die DDR-Übersiedler hoch. Die Staatenwechsler werden zunehmend als Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt betrachtet. Vor allem in den Fluren der westdeutschen Sozialämter entlädt sich der Zorn auf die Zuzügler. Ein Beamter: „Wir sind froh, wenn das Mobiliar heil bleibt.“

Quelle: Der Spiegel (19.02.1990)


Lesenswert

Verzerrte Gesellschaft

18. März 2015 - 15:17 Uhr

Ist die Demokratie in einer Krise? Straßenproteste und neue Parteien sind Normalität, sagt der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel. Ihn treibt eine ganz andere Sorge um.

Quelle: Sächsische Zeitung (17.03.2015)


Lesenswert

„All die Jahre verschwinden“

20. Januar 2015 - 00:21 Uhr

Er schlief in ihrem Bett, nutzte ihren Computer, kannte ihre Gedanken – und spionierte sie und ihre Freunde aus. Lange wollte Lily darüber nicht öffentlich reden. Jetzt tut sie es.

Quelle: taz (16.01.2015)


Lesenswert

Eine Welt, in der niemand einen Fälscher braucht

21. September 2014 - 23:43 Uhr

Flucht ist kein Verbrechen. Das würden wohl fast alle unterschreiben, auch wenn sie vom Menschenrecht, Asyl in anderen Staaten zu suchen und zu genießen, noch nichts gehört haben. Warum aber gilt die Fluchthilfe als ein Verbrechen?

Quelle: Pro Asyl (04.08.2014)


Antifa

Gedankenlose Erinnerungskultur

13. Februar 2014 - 12:45 Uhr

Agitpropaktion aus dem Jahr 2012

Was gestern schon durch das Netz geisterte, wurde am späten Abend Gewissheit, die Nazis werden nach ihrer erfolgreichen Demonstration am Vorabend des 13. Februars auf ihre für heute 18 Uhr angesetzte Kundgebung verzichten. Stattdessen rufen sie auf einschlägigen Internetseiten dazu auf, sich sowohl an der von allen Parteien gemeinsam mit der Stadt initiierten Menschenkette, als auch am eigentlichen Gedenken zu beteiligen. Damit jedoch dürfte die Stadt weit weniger ein Problem haben, als es offizielle Verlautbarungen erscheinen lassen. Schließlich hat es fast 15 Jahre gedauert, bis das Gedenken an die Opfer der Bombardierungen ohne störende Demonstrationen und Hubschrauberlärm stattfinden konnte. Mit dem heutigen Tag dürfte sich dieses Kapitel vorerst geschlossen haben. Doch das als Erfolg zu bezeichnen, ist mehr als fragwürdig.

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