Alle Artikel zum Thema: Fußball

Antifa | Freiräume | Kultur

Antirassistisch kicken in der Sächsischen Schweiz

12. Juli 2011 - 10:37 Uhr

Antira Fußball Cup Sächsische SchweizDie Sächsische Schweiz stand in der Vergangenheit nicht gerade für Toleranz und Weltoffenheit. So gilt die Tourismusregion noch immer als Hochburg der NPD, zweistellige Wahlergebnisse sind keine Seltenheit. Auch aus diesen Gründen hatte sich vor zehn Jahren der Verein AKuBiZ e.V. in Pirna gegründet. Das Ziel des Vereins ist eine aktive Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus und Antisemitismus. Seit fünf Jahren führt der Verein dazu ein antirassistisches Fußballturnier in Lohmen (bei Pirna) durch, zu dem in diesem Jahr 15 Teams gegeneinander antraten. Den diesjährigen „Antira Cup“ gewannen die Spieler des „Vietnamesische Freunde Freital e.V.“. Diese bezwangen im Finale das Dresdner Team „Traktor Phnom Penh“. Der Fairplay-Pokal ging an den drittplatzierten „Sportakus Bund“.

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Freiräume

Markus Ulbig will Fußballfans abzocken

10. Mai 2011 - 00:44 Uhr - 3 Ergänzungen

Quelle: http://www.flickr.com/photos/icebone/235793674/Bis zu drei Euro mehr Eintritt sollen, wenn es nach dem Willen von Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) geht, Fußballfans in Zukunft für sogenannte Risikospiele zusätzlich bezahlen. In einem Artikel in der Morgenpost forderte Ulbig den Zuschlag für alle Ligen und möglichst schon ab der kommenden Saison. Begründet wird die Forderung mit den teuren Polizeieinsätzen bei brisanten Fußballspielen, wie beispielsweise zwischen der SG Dynamo Dresden und FC Hansa Rostock im vergangenen Herbst. Damals hatten mehr als 1.000 Beamtinnen und Beamte aus mehreren Bundesländern das Fußballspiel in Dresden abgesichert. Die Pläne des Innenministers sehen für solche Fälle ab der kommenden Saison eine Beteiligung der Fußballvereine und ihrer Anhänger an den Kosten der Einsätze vor.

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Kultur

Filmtipp: Das Schiff des Torjägers

1. Dezember 2010 - 00:59 Uhr - 2 Ergänzungen

Am Donnerstag startet der Dokumentarfilm „Das Schiff des Torjägers“ in den deutschen Kinos. Der Film der Regisseurin Heidi Specogna erzählt die Geschichte eines im April 2001 aufgebrachten Schiffes mit hunderten Kindersklaven auf dem Weg in das zentralafrikanische Land Gabun. Das Schiff soll im Familienbesitz des in der Bundesliga spielenden nigerianischen Fußballers Jonathan Akpoborie gewesen sein, der nach dieser Meldung von seinem damaligen Arbeitgeber entlassen worden war. Die Regisseurin versucht mit dem Film die Ereignisse vor neun Jahren zu rekonstruieren und begab sich auf die Suche nach den damaligen Protagonisten. Ein Dokumentarfilm über Träume, Fußball und die Handelsware Mensch.

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Antifa

Alternative Kicker-WM im Roten Baum

7. Juli 2010 - 08:46 Uhr

Der Rote Baum e.V. lädt am 15. Juli zur alternativen Kicker-WM ein. Im Vordergrund soll dabei Spiel und Spaß stehen und nicht der Konkurrenzkampf und die rassistischen Attitüden. In einem Vortrag soll der Umgang von Fußballfans im Stadion thematisiert und diskutiert werden ohne sich selbst als Fans auszuschließen. Anschließend geht es an die Kicker und es wird gespielt. Als Hauptpreis winken Eintrittskarten für die U20-Frauen-Weltmeisterschaft in Dresden. Mitspielen lohnt sich also!

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Nazis | News

JN Landeskongress in Dresden durchgführt

5. November 2008 - 00:00 Uhr

Der Landeskongress der Jungen Nationaldemokraten (JN) Sachsen fand am 1. November in Dresden statt.

Um 15 Uhr fanden sich die Teilnehmer u.a. aus Leipzig, Kamenz, Dresden und der Sächsischen Schweiz in der Gaststätte „Steinhaus Dresden“ in Dresden Pieschen ein. Darunter waren auch Bundesvorstandsmitglied Sebastian Richter und der sächsische Landesvorsitzende Thomas Rackow – beide ehemals führende Protagonisten Freier Kameradschaften. So war Sebastian Richter zentrale Figur der „Freien Aktivisten Hoyerswerda“ welche im Sommer 2006 geschlossen in die JN eintraten. Thomas Rackow ist verurteilter Rädelsführer der „Skinheads Sächsische Schweiz“ und steht seit Montag erneut vor dem Dresdner Landgericht wegen dem Verdacht auf Fortführung einer verbotenen Organisation. Zahlreiche Mitglieder dieser 2001 verbotenen Kameradschaft sind inzwischen aktive Mitglieder der NPD Jugendorganisation.

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Nazis | News

„Ackis Sportsbar“ ist Treffpunkt von organisierten Nazis

4. November 2008 - 15:40 Uhr

Pressemitteilung des Antifa Rechercheteam Dresden (ART DD)

Ackis Sportsbar ist keine bloße Fußballkneipe, sondern mehrfacher Ausgangspunkt rechter Gewalttaten. Die Betreiber selbst lassen „Ackis Sportsbar“ von organisierten Rechtsextremisten schützen.

Am Vorabend der Demonstration des Bündnisses „Ladenschluss jetzt“ wurde Ackis Sportsbar von 20 – 30 organisierten Nazis bewacht. Unter ihnen auch Paul Lindner, Vorstandsmitglied des NPD-Kreisverbandes Dresden. Bis ca. 3.00 Uhr nachts standen die Nazis vermummt vor der Tür und innerhalb der Kneipe. Außer diesen offensichtlich der rechten Szene zugehörigen Personen hielt sich kaum „normales“ Publikum in der Kneipe auf.

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Antifa | News

Berichte zur Antifademo am 18.10. in Dresden

22. Oktober 2008 - 16:43 Uhr

Demonstration in DresdenAm 18.10. demonstrierten in Dresden mehr als 800 Menschen unter dem Motto „Den Nazis Dampf machen! – Gegen Nazilifestyle und Rassismus“ durch die Innenstadt. Der Anlass waren die gehäuften Übergriffe und Überfälle in der letzten Zeit und das Schweigen eines Großteils der Dresdner Bevölkerung. Aufgerufen dazu hatte das Bündnis „Ladenschluss Jetzt!“ verschiedenster linker -und zivilgesellschaftlicher Gruppen. Ein martialisches Polizeiaufgebot von mehr als 1.000 Beamten aus dem gesamten Bundesgebiet begleitete den zu jedem Zeitpunkt friedlich verlaufenden Demonstrationszug. Die von rechter Seite angekündigten „Besuche“ blieben aus.

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