Alle Artikel zum Thema: Geschichtsrevisionismus

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Oceans Elbflorenz – Ein Kommentar

29. November 2019 - 16:26 Uhr

Dresden ist in Aufruhr. Ach, was heißt Dresden. Sachsen, Deutschland und sogar die Welt: der so genannte „Sachsenschatz“ sei gestohlen worden. Die Nachricht vom Einbruch in das „Grüne Gewölbe“ verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Ohne Frage, ein spektakulärerer Einbruch, der Nachrichtenwert hat. Die Reaktionen und Implikationen der Sächsischen Landesregierung, wie auch vieler Bewohnerinnen und Bewohner des Freistaates legen jedoch einiges an reaktionären und revisionistischen Haltungen offen, die schlussendlich auch dazu führen, dass Sachsen ist, wie es halt ist.

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Antifa | News

Die Dresdener Passionsspiele

31. Januar 2010 - 19:34 Uhr

von Ivo Bozic

Diesmal wollen die offiziellen Vertreter von Stadt und Land ihre Gedenkfeierlichkeiten am 13. Februar in Dresden ganz ungestört in ihrem Sinne abhalten. Doch die offizielle Gedenkpolitik entlarvt sich nicht nur durch die gewählte Symbolik als das, was sie ist: Geschichtsrevisionismus.

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News

Kein Protest ohne Bratwurst

28. Januar 2010 - 10:22 Uhr

von Michael Bergmann und Frank Carstens

Der Leitsatz Dresdens, der sich Jahr für Jahr zum 13. Februar artikuliert, lautet knapp gefasst: »Das Gedenken und die Erinnerung bestimmen wir.« Wenn die deutsche Opfergemeinschaft an diesem Tag die Taschentücher auspackt, soll alles, was sie dabei stört, ausgeschaltet werden: Wer es am Abend des 13. Februar in der Dresdner Innenstadt wagt, Sektkorken knallen zu lassen, der landet er­fahrungsgemäß im Polizeigewahrsam.

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Antifa | News

Wissenswertes für den 13. Februar 2010 (Update 12.02.)

12. Januar 2010 - 23:54 Uhr

Anlässlich des 65. Jahrestags der Bombardierung Dresdens werden auch in diesem Jahr wieder einige Veranstaltungen stattfinden. Das bundesweite Antifa-Bündnis „¡No pasarán!“ hat sich zum Ziel gesetzt, Europas größten Naziaufmarsch nach dem Vorbild von Köln und Leipzig im vergangenen Jahr erfolgreich zu verhindern und ruft aus diesem Grund gemeinsam mit Teilen der Zivilgesellschaft zu Blockaden auf. Außerdem plant ein bürgerliches Bündnis aus Parteien und Initiativen am Samstag unter der Schirmherrschaft der CDU-Oberbürgermeisterin Helma Orosz eine Menschenkette entlang der historischen Altstadt gegen, wie es so schön heißt, „die Instrumentalisierung des Tages durch Extremisten“.

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Antifa | News

Dresden: Informationen zum 13. Februar 2009 (Update 13.02.)

13. Februar 2009 - 12:00 Uhr

Der 13. Februar nähert sich mit großen Schritten und so langsam wird sichtbar, was dazu in Dresden geplant ist. Das bundesweite Antifabündnis „¡No pasarán!“ mobilisiert für den 14. Februar zu einer Bündnisdemonstration unter dem Motto „¡No pasarán! Kein Ort für die Verdrehung der Geschichte!“ um 11 Uhr vor den Dresdner Hauptbahnhof. Die zivilgesellschaftliche Initiative Geh Denken hat sich sich die friedliche Verhinderung des größten Naziaufmarsches in Europa zum Ziel gesetzt und konnte dafür sehr viele Prominente gewinnen.

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Antifa | Kultur | News

Terminal-Exklusiv-Interview mit Smudo

4. Februar 2009 - 01:20 Uhr

Zum elfjährigen Geburtstag des Naziaufmarsches in Dresden anlässlich der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg werden zahlreiche Menschen erwartet, die den Nazis den Weg versperren möchten. Mit von der Partie werden einige Prominente sein. – Einer von Ihnen ist Smudo. Er ist seit Jahren gegen Nazis aktiv und beteiligt sich u.a. an der Hörbuchreihe „Laut gegen Nazis.“ Seine musikalische Karriere begann 1986 mit der Gründung des Terminal Team (!), dass sich einige Jahre später als die Fantastischen Vier formierte und berühmt wurde. Ausserdem weiss er wie es sich anfühlt, wenn man mit einem Flugzeug über einer deutschen Großstadt unterwegs ist, denn Smudo hat eine Fluglizenz und ist im Besitz einer Beechcraft Bonanza, einem amerikanischen Flugzeug, was seit 1945 produziert wird. Bei so vielen Gemeinsamkeiten bat das Terminal, noch bevor es sich umbenennt und der Bravo den Rang abläuft um ein Exklusivinterview und hatte prompt Erfolg!

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Nazis | News

„Zeitgespräche“ nicht zeitgemäß (Update)

29. August 2008 - 13:02 Uhr

Offenbar aufgrund einer Intervention von AntifaschistInnen wurde der Ort für ein am Wochenende in Dresden stattfindendes Treffen von RevisionistInnen und Neonazis zum zweiten Mal gekündigt.
Seit Wochen kündigt die geschichtsrevisionistische Zeitschrift „Deutsche Geschichte“ aus dem  rechten Druffel-Verlag ihre Tagung „Zeitgespräche“ an. Diese sollte am Wochenende 29.-31. August in Dresden mit ca. 150 TeilnehmerInnen stattfinden.
Nun mussten die Veranstalter um die langjährige Integrationsfigur im rechtsnationalen Lager, Gert Sudholt, zweimal eine Absage ihres Tagungs- und Übernachtungsortes hinnehmen.

Ursprünglich in einem Mehr-Sterne-Hotel in Radebeul geplant, stornierte dieses die Buchung, „nachdem die Geschäftsleitung über den tatsächlichen Hintergrund der geplanten Veranstaltung informiert wurde“, teilte das ART Dresden mit.
Nun griffen die Veranstalter zu einer Finte und kündigten das Treffen „im Raum Weimar-Erfurt-Eisenach“ an. Stattdessen buchte ein „D+V-Verlag“ sich im Dresdner art’otel ein. D+V steht für den Druffel- und Kurt Vowinckel Verlag. Beide gehören zur Verlagsgesellschaft Berg, deren Geschäftsführer Gert Sudholt ist.
Nachdem auch hier die Betreiber des art’otel über ihre Gäste aufgeklärt wurden, wurde auch hier den RevisionistInnen gekündigt.

Mittlerweile wurde die Veranstaltung für dieses Wochenende (29.-31. August) komplett abgesagt. Schliesslich sollten gegen Freitag Mittag die ersten TeilnehmerInnen ankommen.

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Nazis | News

Rechte „Zeitgespräche“ in Dresdner art’otel

28. August 2008 - 11:49 Uhr

Vom 29. bis 31. August sollen die „Zeitgespräche“ des rechtsnationalistischen Druffelverlags im Dresdner „art’otel“ auf der Ostra-Allee 33 stattfinden. Die Veranstaltung der Zeitschrift „Deutsche Geschichte“ bietet zahlreichen Akteuren der „Neuen Rechten“ und bekannten Geschichtsrevisionisten ein Podium.

Für die Veranstaltung als Redner angekündigt sind beispielsweise das NPD-Bundesvorstandsmitglied Olaf Rose, der ehemalige Berater des sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow Wladimir Daschitschew, der Geschichtsrevisionist Walter Post und der in Italien gesuchte Terrorist Erhard Hartung. Außerdem ist der Vortrag „Der Fall Hess – Ein Kriminalfall?“ mit Abdullah Melaouhi geplant. Dieser in der Naziszene beliebte Vortrag feiert die NS-Größe Rudolf Hess und konstruiert ein Mordkomplott am einstmaligen Hitler-Stellvertreter. Für die Veranstaltung ist mit mindestens 150 Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet zu rechnen.

Ursprünglich waren die „Zeitgespräche“ in einem anderen Hotel bei Dresden geplant. Dieses stornierte jedoch die Buchung, nachdem die Geschäftsleitung über den tatsächlichen Charakter der geplanten Veranstaltung informiert wurde. Nun ist der Druffelverlag, der zur Verlagsgruppe des bekannten Neonazis Gerd Sudholt gehört, im „art’otel“ untergekommen. Wir fordern die Hotel-Geschäftsleitung auch hier dazu auf, diesen Neonazis keinen Raum für ihre revisionistische Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.

Darüberhinaus hat der Verlag für seine Gäste am Freitag einen Dampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt gechartert. Auch hier wäre eine Stornierung angebracht.

Quelle: ART Dresden (27.08.08)


Nazis | News

Nächste Naziveranstaltung im Großraum Dresden geplant

21. Juli 2008 - 18:03 Uhr

Nach dem JN-Sachsentag am 21. Juni ist schon wieder eine rechte Veranstaltung in der Umgebung Dresdens geplant. Die geschichtsrevisionistische Zeitschrift „Deutsche Geschichte“ des rechts-nationalistischen Druffel-Verlages lädt vom 29. bis 31. August zu den sogenannten „Zeitgesprächen“ ein. Die Veranstaltung bietet zahlreichen Akteuren der „Neuen Rechten“ und bekannten Geschichtsrevisionisten ein Podium.
Für die Veranstaltung als Redner angekündigt sind beispielsweise Dr. Walter Post, Dr. Erhard Hartung und Dr. Olaf Rose.

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