Alle Artikel zum Thema: Karl Schuricht

Freiräume | Kultur

Freiraum will Investoren nicht weichen

1. Februar 2014 - 19:54 Uhr

Heute Mittag folgten in Dresden etwa 400 Menschen einem Aufruf, um für den Erhalt des Freiraums Elbtal e.V. zu demonstrieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen zunächst vom Schlesischen Platz über die Hansastraße bis zur ersten Zwischenkundgebung auf dem Bischofsplatz. Danach liefen sie lautstark und bunt weiter durch die Straßen der Äußeren Neustadt bis zum Albertplatz. Im Anschluss daran ging es noch bis zum Goldenen Reiter auf der Hauptstraße, wo am frühen Nachmittag die Veranstaltung mit einem Redebeitrag beendet wurde. In mehreren Redebeiträgen wurde an bestehende oder bereits verschwundene Projekte in Dresden erinnert. Erst im vergangenen Jahr hatte sich in Pieschen eine Bürgerinitiative gegen das geplante Großprojekt „Hafencity“ gegründet. Die Initiative befürchtet durch die Umgestaltung der Fläche nicht nur eine Verdrängung bestehender soziokultureller Einrichtungen, sondern auch negative Folgen für die Mietpreisentwicklung des Stadtteils in unmittelbarer Nähe zur Elbe. Das Gelände gilt mit seinen sozio-kulturell genutzen Gebäuden als eines der letzten großen Freiräume in Dresden und beherbergt Werkstätten, Ateliers, Veranstaltungsräume, Gärten und einen Wagenplatz.

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Lesenswert

Geh8-Kunstprojekt in Dresden-Pieschen kämpft mit Brandschutzkonzept

15. August 2013 - 09:19 Uhr

Das Kunstraum- und Atelierprojekt „Geh8“ e.V. an der Gehestraße 8 in der Leipziger Vorstadt könnte noch im Herbst wiederöffnen. Mitte Mai mussten die Künstler das ehemalige Wagenausbesserungswerk der Deutschen Bahn, das sie seit 2007 angemietet hatten, räumen. Der Grund: Die Räumlichkeiten erfüllen nicht die Brandschutzvorschriften, die eingehalten werden müssen, wenn größere Veranstaltungen, wie zum Beispiel eine Vernissage, stattfinden.

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten (14.08.2013)


News

Kein Protest ohne Bratwurst

28. Januar 2010 - 10:22 Uhr

von Michael Bergmann und Frank Carstens

Der Leitsatz Dresdens, der sich Jahr für Jahr zum 13. Februar artikuliert, lautet knapp gefasst: »Das Gedenken und die Erinnerung bestimmen wir.« Wenn die deutsche Opfergemeinschaft an diesem Tag die Taschentücher auspackt, soll alles, was sie dabei stört, ausgeschaltet werden: Wer es am Abend des 13. Februar in der Dresdner Innenstadt wagt, Sektkorken knallen zu lassen, der landet er­fahrungsgemäß im Polizeigewahrsam.

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