Alle Artikel zum Thema: NPD

Nazis | News

Pieschen: NPD Bürgerbüro geschlossen

13. März 2009 - 00:12 Uhr

NPD Bürgerbüro geschlossen – Teilsieg erreicht – Die Arbeit aber muss weitergehen – Rechte Gewalt bleibt an der Tagesordnung

Seit einigen Wochen ist der NPD-Landtagsabgeordnete Rene Despang mit seinem Bürgerbüro nicht mehr in Pieschen vertreten. Er hat sich lautlos aus dem Staub gemacht. Es waren der öffentliche Druck und die Aktivitäten der Eigentümergemeinschaft des Hauses Osterbergstraße 14, die ihn und seine NPD- Kumpanen vertrieben hat. Auf seiner Homepage ist bis heute keine Notiz davon zu lesen.

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Nazis | News

NPD-Landesparteitag findet wahrscheinlich in Klipphausen bei Dresden statt

8. März 2009 - 09:08 Uhr

Pressemitteilung vom ART Dresden

Am Sonntag, 08. März, führt die sächsische NPD ihren Landeslistenparteitag für die Bundestags- und Landtagswahl durch.

Dieser findet nach unseren Informationen im „Gasthaus Wildberg“ in Klipphausen/Ortsteil Wildberg im Landkreis Meissen statt. Am „Gasthaus Wildberg“ haben am Samstag Nachmittag einige NPD-Aktivisten mit den Vorbereitungen für das Treffen begonnen.

Im Vorfeld des Parteitages hatte die NPD angekündigt, MedienvertreterInnen zwar Zugang gewähren zu wollen, dies aber abhängig gemacht von einer nicht näher definierten „Fairneß und Objektivität“ in der Berichterstattung. Offensichtlich ist, dass die NPD versuchen wird, kritische JournalistInnen von der Veranstaltung auszuschliessen und in ihrer Arbeit einzuschränken.

Schon in der Vergangenheit war das „Gasthaus“ als Veranstaltungsort für neonazistische Aktivitäten bekannt geworden. So fand hier am 15. Februar 2008 eine Saalveranstaltung der NPD Dresden anlässlich der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg statt.

Quelle: ART Dresden (07.03.09)


Nazis

Innenminister sieht Rechtsextremismus in Sachsen chancenlos

24. Januar 2009 - 12:34 Uhr

Dresden. Rechtsextreme haben nach den Worten von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) keine Chance, gestaltenden Einfluss auf Politik und Gesellschaft in Sachsen zu gewinnen. „Der Freistaat Sachsen ist kein von braunen Horden unterwandertes Gemeinwesen“, sagte er am Freitag im Landtag. Dass es immer noch rechtsextremistisch motivierte Gewalt in Sachsen gebe, mache ihn persönlich betroffen und wütend, räumte der Minister ein. Sachsen werde konsequent Recht und Gesetz gegen extremistische Bestrebungen durchsetzen. „Wir werden es nicht zulassen, dass sich die Gegner der Freiheit in unserer Mitte breitmachen.“

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Nazis

Mügelns Bürgermeister will die NPD nicht ausgrenzen

7. August 2008 - 19:53 Uhr

Nach dem Einzug der rechtsextremistischen NPD in die sächsischen Kreistage hat die Debatte über den Umgang mit den Rechtsextremisten begonnen. Dabei hat sich auch Gotthard Deuse zu Wort gemeldet, der als Chef der Fraktion von FDP und DSU dem Kreistag angehört. Deuse hatte für Schlagzeilen gesorgt, als er als Bürgermeister nach einem Volksfest mit integrierter Ausländerjagd in Mügeln von einer Hetzkampagne gegen “seine” Stadt geredet hatte.

Jetzt sprach sich Deuse laut Torgauer Zeitung dafür aus, die Rechtsextremisten nicht auszugrenzen, da sich dies “immer negativ” auswirke. Woher Deuse seine Erfahrungen nimmt, wo es doch angeblich gar keine Rechtsextremisten in Mügeln gebe, bleibt allerdings sein Geheimnis. Des Weiteren gibt es in anderen Bundesländern durchaus einige Leute, die bereits mit Rechtsextremisten in Kommunalparlamenten gesessen haben – und an die sich Deuse und seine Kollegen wenden könnten. Stattdessen wollen sich die Fraktionen “sachlich und offen mit den Problemen auseinandersetzen, die die NPD vorträgt” – wie es der SPD-Fraktionschef formulierte.

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