Alle Artikel im Ressort: Nazis

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Kundgebung rechter Kleinstpartei floppt

8. August 2019 - 09:52 Uhr

Am Montag führte die erst in diesem Jahr gegründete rechte Kleinstpartei ADPM eine Kundgebung am Neustädter Bahnhof durch. Dem Aufruf folgten rund 25 Personen. Nach der Versammlung am 1. August vor der Marwa El-Sherbini-Moschee in der Johannstadt war es bereits die zweite Kundgebung der APDM in der Sächsischen Landeshauptstadt. Die Veranstaltung blieb nicht unkommentiert. An einer spontan von der Linksjugend angemeldeten Gegenkundgebung beteiligten sich über 100 Personen.

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Ein ganz normaler Montag in Dresden: Holocaustleugnung und Übergriffe

1. August 2019 - 14:48 Uhr

Am vergangenen Montag demonstrierte PEGIDA erneut in der Dresdner Innenstadt. An dem 188. rassistischen „Spaziergang“ nahmen nach Angaben der taz bis zu 1.500 Menschen teil. Aus dem Demonstrationszug heraus kam es dabei nach einem Wortgefecht zu einem gewalttätigen Angriff durch zwei Ordner. Zuvor war es zu lautstarken rassistischen Beleidigungen durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekommen. Die Polizei hat mittlerweile Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Weitere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, da ein 67jähriger Teilnehmer auf dem Altmarkt den Hitlergruß zeigte, gegen einen 70 Jahre alten Mann wird zudem wegen tätlicher Beleidigung ermittelt, weil er unweit der Kreuzkirche einen Gegendemonstranten bespuckt haben soll.

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Polizeieinsatz in Pieschen

27. Juli 2019 - 20:42 Uhr

Bereits am Dienstagabend kam es nach Polizeiangaben gegen 23.15 Uhr in Pieschen zu einem Polizeieinsatz, nachdem eine größere Gruppe Nazis rechte Parolen grölend die Leipziger Straße entlanggezogen war und den Hitlergruß zeigte. Als die durch Passanten verständigte Polizei eintraf, konnten die Personalien von sechs Männern und drei Frauen festgestellt werden. Gegen sie wird jetzt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


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Sprengstoffanschlag bei Linken-Politikerin in Zittau

25. Juli 2019 - 18:16 Uhr

In der Nacht auf Mittwoch kam es im ostsächsischen Zittau zu einem Sprengstoffanschlag auf ein Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Mann-Straße, in dem auch eine Politikerin der Linken wohnt, die zur Tatzeit ihre Enkelin zu Besuch hatte. Kurz vor Mitternacht detonierte nach Polizeiangaben ein Sprengsatz und zerstörte neben etliche Scheiben auch einen hölzernen Fensterrahmen, es entstand erheblicher Sachschaden. Die Tat ruft Erinnerungen an die Anschläge in Freital wach, bei denen 2015 ebenfalls Parteibüros der Linken Ziel rechter Attacken wurden. Die angeklagten Mitglieder der Gruppe waren im März 2018 nach monatelangem Prozess wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung sowie des versuchten Mordes bzw. der Beihilfe für schuldig befunden worden und erhielten Gefängnisstrafen zwischen vier und zehn Jahren.

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Festnahme nach rassistischem Übergriff in Mickten

19. Juli 2019 - 19:11 Uhr

Die Dresdner Polizei hat am Donnerstagnachmittag nach eigenen Angaben in Mickten einen 35 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen. Der Mann soll zuvor versucht haben, die Wohnungstür seines Nachbarn in Brand zu setzen. Nachdem er die Tür im weiteren Verlauf mit Hakenkreuzen beschmiert und einer Machete attackiert hatte, soll der 35-Jährige rassistische Parolen gerufen und im Flur des Mehrfamilienhauses in der Scharfenberger Straße Pyrotechnik angezündet haben. Als schließlich auch herbeigerufene Polizeibeamte mit der Machete bedroht wurden, setzten die Beamten Pfefferspray ein und überwältigten ihn. Anschließend wurde er zur weiteren Betreuung einem Dresdner Fachkrankenhaus übergeben. Die Polizei ermittelt nun wegen Bedrohung, versuchter Brandstiftung, Sachbeschädigung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.


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Dresdner Identitäre bei rechter Kampfsportveranstaltung in Sachsen

17. Juni 2019 - 18:09 Uhr

Bereits zum dritten Mal fand am Samstag den 8. Juni in Crossen das „Tiwaz: Kampf der freien Männer“ Kampfsportturnier statt. Wie schon bei der ersten Veranstaltung im letzten Jahr erfolgte die Anreise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen konspirativen Schleusungspunkt. Fand die Veranstaltung 2018 im erzgebirgischen Grünhain statt, wurden die Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr über den Schleusungspunkt in Meerane zur Outdoor Paintballanlage des ShootClub Zwickau e.V. nach Crossen navigiert. Dort fanden sich am Samstagnachmittag über 350 Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet ein, etwa einhundert mehr als noch im vergangenen Jahr. Laut Veranstalter wurden den Gästen 15 Kämpfe im Bereich MMA, Boxen und KI, sowie drei thematisch passende Redebeiträge geboten. Dass das Turnier mehr Menschen mobilisieren konnte als der zwei Wochen zuvor in Chemnitz stattgefundene „Tag der deutschen Zukunft“ zeigt erneut, dass der Szenetrend weg von Demonstrationen, hin zu Konzerten und Kampfsportevents geht. Mit dem „Schild&Schwert“-Festival und dem „Kampf der Niebelungen“ fanden im sächsischen Ostritz im Herbst 2018 zwei zentrale Events statt. Letzteres zog im vergangenen Oktober 700 aus ganz Europa angereiste Gäste in das Hotel „Neisseblick“ und zählt damit zu den größten rechten Kampfsportevents seiner Art in Deutschland.

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Mädchen in Gorbitz angegriffen

14. Juni 2019 - 16:03 Uhr

Nach Polizeiangaben ist am vergangenen Dienstag gegen 11:30 Uhr ein 12jähriges Mädchen am Wölfnitzer Ring vermutlich aus rassistischen Motiven von einer Frau unvermittelt angegriffen und geschlagen worden. Nachdem sie dem Mädchen kurz danach an den Haaren gezogen hatte, entfernte sich die etwa 20 Jahre alte Frau in unbekannte Richtung. Die mutmaßliche Täterin soll schwarze Haare und eine kräftige Statur haben. Wer Hinweise zur Tat geben kann wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 bei der Polizei zu melden.


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Rassistischer Übergriff in der Südvorstadt

11. Juni 2019 - 22:32 Uhr

Bereits am Samstagnachmittag ist es nach Polizeiangaben eine 26jährige Frau von einem Pärchen auf einem Supermarktparkplatz nach rassistischen Beleidigungen getreten worden. Nachdem der Mann die Frau zunächst rassistisch beleidigt und mit seinem Einkaufswagen angefahren hatte, rempelte er sie wenig später an und trat nach ihr. Als kurz darauf seine Begleiterin dazu kam, beleidigte auch sie die Frau rassistisch. Anschließend verließen die Beiden mit einem Auto den Parkplatz an der Schnorrstraße. Wer Hinweise zur Tat geben kann wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 bei der Polizei zu melden.


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Scheiben bei Angriff auf Moscheegebäude beschädigt (Update 06.06.)

5. Juni 2019 - 00:29 Uhr

Bei einem möglicherweise islamfeindlich motivierten Angriff auf die Fatih Camiine-Moschee in der Hühndorfer Straße sind nach Angaben der Polizei am Montagnachmittag drei Scheiben durch Steinwürfe beschädigt worden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro. Da eine sofort eingeleitete Fahndung durch die Polizei erfolglos blieb, werden nun Aufzeichnungen einer Überwachungskamera ausgewertet. Die Polizei, die von einem Einzeltäter ausgeht, kündigte an, auf Grund der Ereignisse ihre Präsenz vor der Moschee zu erhöhen. Hinweise werden unter der 0351-4832233 entgegen genommen. Bereits vor knapp drei Jahren war das Gebäude wenige Tage vor den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit Ziel eines Sprengstoffanschlags geworden.

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