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See you on the barricades! – Grenzgespräch mit einer Aktivistin von ROG in Ljubljana

6. März 2021 - 16:56 Uhr - Eine Ergänzung

Die Grenzgespräche sind eine fortlaufende Reihe, die den Fokus von addn.me vom lokalen ins internationale weitet: Wir sprechen mit Gruppen, Aktivist:innen und Einzelpersonen in den Nachbarländern und darüber hinaus über soziale Bewegungen, Aktivismus, Potenziale, und den Stand der Dinge. In der Annahme, dass wir eine Menge lernen können – und in der Annahme, dass deren Kämpfe auch unsere sind.

English version below

AT ROG war ein besetztes Haus, das in ganz Europa bekannt ist. In einer alten Fahrradfabrik haben die Menschen nicht nur einen Ort des Kampfes gegen die Logik der Transformation in der postsowjetischen Welt geschaffen, sondern auch einen Ort der Kultur, der Kunst, des Sports und vieler anderer Dinge. Es ist ein beeindruckendes Gebäude im Stadtzentrum von Ljubljana. Kannst Du uns ein bisschen mehr darüber erzählen, was dort passiert ist, seit es 2006 ein besetztes Haus wurde (und vielleicht auch, was Du dort gemacht hast)?

Zuerst möchte ich anmerken, dass Jugoslawien kein Teil der UdSSR war, insofern ist unsere Welt eine postjugoslawische Welt. Ich weise nur deshalb darauf hin, weil es wichtige Unterschiede zwischen der UdSSR und Jugoslawien gab, besonders in Slowenien. Der wirtschaftliche Status der Menschen, die hier lebten, war viel besser. Das, was als soziale Sicherheit bezeichnet wird, gab es tatsächlich und auch die Zensur war in Jugoslawien deutlich weniger präsent. 

Das ist wichtig, denn der Übergang zum Kapitalismus hat das meiste davon zerstört und jetzt ist die (vor allem Medien-)Zensur schlimmer als noch zu Zeiten Jugoslawiens. Als im Jahr 2006 „Öffentlichkeit“ immer weiter privatisiert wurde, begann die Geschichte von AT ROG aus einem Bedürfnis nach „Kollektivität“. Die Fläche wurde zunächst von engagierten Student:innen, Künstler:innen und Aktivist:innen als kritische Antwort auf diesen Übergangsprozess besetzt. Die Besetzung war ein Ergebnis aus dem Bedürfnis nach Orten für autonome künstlerische, kulturelle und politische Aktivitäten.

Aber dennoch müssen wir zugeben, dass das ROG nicht das gemütlichste aller besetzten Häuser war. Und wir sprechen hier nicht von der Tatsache, dass wir keinen Strom und keine Heizung hatten. Oft war es ein rauer Raum, eine Welt hunderter Realitäten und es ist schwer zu sagen, ob sie auch nur einen gemeinsamen Nenner hatten. Unsere Vorstellung von Autonomie wurden dabei ebenso verhandelt, wie die Definitionen dessen, was politisch ist oder was ROG überhaupt war. 

Die autonome Fabrik ROG befand sich in ständigen Kämpfen, die sowohl nach außen als auch nach innen gerichtet waren. Es war nicht nur ein Raum, in dem viele Grenzen überschritten wurden, sondern auch ein Ort, der Menschen verletzen konnte. Es war ein Raum, in dem wir Grenzen übertraten und viele Menschen, die auf der „Balkanroute“ auf dem Weg nach Norden oder Süden unterwegs waren, eine Unterkunft fanden.  Es war ein Raum, in dem wir alle mit unserem rassistischen, sexistischen, homophoben Scheiß konfrontiert wurden. Und auch wenn wir uns noch vor ein paar Jahren nicht alle darauf einigen konnten, dass Nein – Nein bedeutet, wurde uns jetzt allen klar, dass nur Ja – Ja bedeutet.

Aber wie gesagt, es handelte sich um eine Welt mit hunderten von Realitäten. Selbst nach sechs Jahren Arbeit in dieser Fabrik (von denen ich auch einen Teil dort gelebt habe) weiß ich, dass es Orte gab, die ich nie gesehen habe und andere Arbeiter:innen, die ich nie getroffen habe (Ihr wisst schon, andere Schichten, andere Aufgaben ;)). Und es ist nicht genug Platz in diesem Artikel, um alles aufzuzählen, was wir in unserer Fabrik hatten. Einiges davon ist hier beschrieben Tovarna Rog.

Im Jahr 2016 hat die Stadt zum ersten Mal versucht, ROG zu räumen. Was sind die wichtigsten politischen Argumente, um diesen Ort zu zerstören und wofür stand ROG in Ljubljana? Wie endete der erste Rechtsstreit gegen einige Aktivist:innen?

Das Argument für die Räumung war, dass hier ein neues Zentrum für urbane Kultur gebaut wird und die vorhandenen Gebäude des ROG nicht sicher seien (weil die Stadtverwaltung sich so sehr um uns sorgt, haha). Der eigentliche Grund ist jedoch, dass ROG eine wunderschön-hässliche Hochburg der Anti-Gentrifizierung und allgemein des Kritischen Denkens war. Also musste es entfernt werden, um Platz für das kapitalistische Ljubljana zu schaffen.

Wie der jetzige auch, war ebenso der Räumungsversuch 2016 illegal, die Stadtverwaltung hatte schlicht keine rechtliche Grundlage. Da Eigentumsrechte verletzt wurden, reichten acht Menschen aus der Community der Autonomen Fabrik ROG (da die Versammlung der Rog-Nutzer nicht als Rechtssubjekt anerkannt werden konnte) Klage gegen die Stadtverwaltung von Ljubljana ein. In der Klage wurde argumentiert, dass diese Personen aufgrund ihrer 10-jährigen und andauernden Anwesenheit und Tätigkeit im Gegensatz zum Eigentum der Gemeinde das Recht auf den Besitz des Grundstücks hätten.

Zwar konnten wir diese Klage gewinnen, als Vergeltung antwortete die Gemeinde allerdings mit einer Zivilklage auf Schadensersatz gegen diese acht und verklagte jede:n Einzelnen von ihnen mit einem geschätzten Streitwert von 200.000€ pro Person. Wir haben diesen Fall verloren und sind nun gezwungen, enorme Anwaltskosten für die Klage der Stadtverwaltung zu zahlen, die auf 4.000 – 5.000€ pro Person geschätzt werden, insgesamt also zwischen 40.000€ und 50.000€. Wir haben noch immer nicht das ganze Geld zusammen.

Bitte erzähl uns mehr über die Räumung, die gerade passiert ist. Was sind die Hintergründe?

Wie schon 2016 war diese Räumung illegal, d.h. die Stadt hatte keine rechtliche Grundlage, die Leute zu räumen und es wurde keine Räumungsankündigung ausgesprochen. Und wie 2016 heuerte die Gemeinde dazu die private Sicherheitsfirma Valina an, die bekannt dafür ist, Neonazis einzustellen. Sie betraten in den Morgenstunden maskiert und schwarz gekleidet das Gelände, ohne Ausweise. Sie brachen in die Wohnungen der dort lebenden Menschen ein, machten alles kaputt und bedrohten sie, zerrten die Leute in die eisige Kälte hinaus und ließen sie nichts mitnehmen (manche konnten nicht einmal Schuhe mitnehmen). Es gibt noch mehr Gründe, warum das jetzt passiert ist. Einer ist, dass wegen Corona weniger Leute im ROG waren. Die Gemeinde nutzte die Situation aus und gab eine falsche öffentliche Erklärung ab, in der sie behauptete, dass AT ROG sei leer und verlassen gewesen. 

Ein weiterer Grund ist die aktuelle politische Situation in Slowenien. Die rechte Regierung hat die Pandemie genutzt, um politische Aktivitäten komplett zu verbieten, gleichzeitig hat seidem Polizeigewalt erheblich zugenommen. In Ljubljana haben wir bereits seit Mai 2020 wöchentliche von der anarchistischen Initiative Ljubljana initiierte Proteste gegen die repressive Politik. Seit dieser Zeit beobachten wir eine alarmierende Zunahme der Polizeipräsenz und eine wachsende Militarisierung. Unsere Bewegung auf den Straßen wird ständig überwacht und die Polizei trägt fast immer volle Einsatzkleidung. Bei Protesten wenden sie immer häufiger Gewalt an, um Menschen von den Straßen zu entfernen, wobei sie oft auch ältere Menschen angreifen. Das ist etwas, was wir in Slowenien nicht gewohnt waren. 

Dies war also ein idealer Zeitpunkt für die Stadtverwaltung, unser größtes besetztes Haus anzugreifen. Wenn ich diese Räumung noch einmal mit 2016 vergleiche, war der wichtige Unterschied, dass die Polizei 2016 nicht Teil einer illegalen Räumung sein wollte. Im Unterschied dazu sind sie in der aktuellen politischen Situation sehr viel stärker bereit, sich an diesem brutalen und illegalen Akt zu beteiligen, genauso wie sie (auch finanziell) ermutigt werden, den protestierenden Menschen so viel Gewalt wie möglich anzutun.

Ihr sprecht in eurer Presseerklärung von Aggression und Demütigung von Seiten der Polizei während der Räumung, kannst Du das etwas näher erläutern?

Ein 80 Jahre alter Mann, ein ehemaliger Journalist und Vater von einer von uns, wurde mit Pfefferspray besprüht, obwohl er weit weg von der Menge stand. Er kann kaum noch laufen und versuchte aus einer sicheren Entfernung, Fotos zu machen. Als die Polizist:innen ihn sahen, kam einer von ihnen näher und sprühte ihm direkt in die Augen. Seine Worte: „Als Baby brachten deutsche Soldaten mich und meine Familie in ein Lager. Jetzt, fast 80 Jahre später, wurde ich von der Polizei meines ‘demokratisch proklamierten‘ Heimatlandes angegriffen und musste zusehen, wie sie meine Tochter brutal schlugen. Das ist etwas, von dem ich dachte, dass ich es nie erleben müsste.“

Während eines kleinen Protestes am Tag der Räumung nahm die Polizei 13 Personen fest, mindestens 3 von ihnen mussten sich anschließend wegen verdrehter Schultern und Handgelenke in ärztliche Behandlung begeben. Während der Festnahme „verlor“ die Polizei die Asthmamedikamente einer festgenommenen Person und verweigerte ihr mehrere Stunden lang eine notwendige medizinische Behandlung, obwohl sie zu ersticken drohte. Erst nach 5 Stunden im Gefängnis kam ein Arzt, um sie zu sehen. Sie musste dann sofort in ein Notfallkrankenhaus gebracht. Im Gefängnis betrat die Polizei unter Androhung sexualisierter Gewalt die Einzelzellen von Frauen.

Nach der Räumung kam es zu einer lauten und wütenden Demonstration. Wer sind die Unterstützer:innen von ROG in der Stadt Ljubljana? Was sind jetzt die Hauptforderungen?

Diese Demonstration war wirklich schön. Wir waren etwa 500-800 Menschen und es war erstaunlich zu sehen, wie wir alle wirklich verdammt wütend waren. Seitdem gab es unzählige Briefe der Unterstützung von überall her. Die Unterstützung kommt aus vielen Bereichen. So viele Künstler:innen, Wohnungslose, Sozialarbeiter:innen, Akademiker:innen, Migranten:innen, Hausfrauen, Arbeiter:innen… es ist unmöglich zu sagen, wer die Unterstützer:innen von ROG sind. Viele Fakultäten haben öffentliche Briefe geschrieben, sogar die Linkspartei hat sich sehr lautstark über die illegale und brutale Räumung geäußert (nicht dass es uns wirklich interessiert, was irgendeine der Parteien sagt, haha).

ROG ist weg. Nur noch Trümmer sind übrig. Wir werden Gerechtigkeit für dieses illegale Vorgehen fordern, dies wird unsere einzige Forderung sein. Wir werden nichts anderes fordern. Wir werden nehmen! Wir werden neue Orte besetzen und wir werden kämpfen!

Wie können die Leute euch in dieser schwierigen Situation unterstützen? Was sind eure Pläne für die Zukunft?

Nun, in dieser beschissenen corona-regulierten Realität ist es schwer, zusammenzukommen, sonst würden wir euch alle einladen, nach Ljubljana zu kommen. Aber im Moment brauchen wir finanzielle Unterstützung, da sich unsere Anwaltskosten auftürmen. Wir haben immer noch einen riesige Schuldenberg aus den Prozessen von 2016 und es wird noch einiges dazukommen.

Sie haben unseren Käfig zerstört. Die Wut wird sich in der ganzen Stadt entladen und neue Orte der Auseinandersetzung werden entstehen. Wir sehen uns auf den Barrikaden!

Vielen dank euch für das Interview

Weitere Informationen zum ROG

https://www.facebook.com/ohranimorog

http://komunal.org/

English version

AT Rog was a squat that is famous all over Europe. In an old bike factory people did not only create a place of fights against the logics of transformation in the post-soviet world, but also a place of culture, art, sports and many more things. It is an impressive building in the center of Ljubljana. Can you tell us a bit more about what happened there since it became a squat in 2006 (and maybe what you did there?)

First I just want to give a side note that Yugoslavia was not a part of USSR, in this way our world is a post-yugoslav world. And I am pointing this out just because there were important differences between USSR and Yugoslavia, especially in Slovenia. The economic status of people living here was much better, the thing called social security actually existed and Yugoslavia had way less censorship. This is important, because the transition into capitalism destroyed most of it and now the (especially media) censorship is worse than it was in Yugoslavia. In 2006 it was becoming clear that the “public” is being privatized, so the need to have “common” fights and the story of AT Rog begins. The area was occupied by engaged students, artists and activists as a critical response to the transition process. The occupation pulled legitimacy from the need for places for autonomous artistic, cultural and political activity. 

But we have to admit Rog was not the coziest of squats. And here we are not talking about the fact that we did not have electricity and heating. Often it was a harsh space, a world of hundreds of realities and it is hard to say if they had even one common denominator. Our definitions of autonomy were constantly negotiated, as were definitions of what is political or even what Rog was. Autonomous Factory Rog was in constant struggles directed both ways – outwards and inwards. It was space where a lot of boundaries were crossed, a place that could hurt people. But it was also a space from which we were breaking borders and where a lot of people moving on “the Balkan route” (going either north or south) found a shelter on their way.  It was a space where we all were confronted with our racist, sexist, homophobic bullshit. And if only a few years ago we could not all agree that no means no, it was now becoming clear to all of us that only yes means yes. 

But as I said, a world of hundreds of realities. Even after 6 years of work in this factory (a part of which I also lived there) I know there were places I never saw and other workers I never met (you know, different shifts, different jobs ;)). And there is not enough space in this article to list everything we had in our factory. Some of it is described here: Tovarna Rog – All places – Avtonomna Tovarna Rog (atrog.org)

In 2016 the municipality tried to evict ROG for the first time. What are the main political arguments to destroy this place and what did ROG stand for in Ljubljana (political topics/fights)? How did the first lawsuit against some activists’ end?

The argument for the eviction was that a new center for urban culture will be built here and that the buildings were not safe to use (because the municipality cares so much for us, haha). But the reason is Rog was a beautifully ugly stronghold of anti-gentrification and in general critical thinking, so it had to be removed to make way for capitalist Ljubljana. 

As now, the 2016 eviction attempt was illegal, the municipally did not have any legal grounds and eight individuals from the community of Autonomous Factory Rog (as the Assembly of Rog users couldn’t be recognized as a subject of law) filed a lawsuit against the municipality of Ljubljana for its‘ violation of the propriety rights. The lawsuit argued that these individuals have the right of possession of the property on the basis of their 10 years and ongoing period of presence and activities in in contrast with the municipalities ownership of the property. We won that law suit. But as a retaliation municipality answered with indemnity civil lawsuit against those eight individuals, suing every one of them individually with lawsuit’s estimated value of 200.000€ each. We lost this case and now have enormous legal fees we are forced to pay to the municipality’s lawsuit, estimated at 4000€ – 5000€ each, totaling between 40.000€ to 50.000€. We still haven`t collected all this money.

Please tell us more about the eviction that just happened. Why did it happen exactly now?

As in 2016 this eviction was illegal, meaning the municipality did not have any legal permission to evict people, and there was no eviction notice given. And as in 2016 the municipality hired a private security company Valina (famous for hiring neo-nazis). They broke into Rog in the early morning, masked and wearing black with no identification. They broke into people’s places, breaking everything and threatening, dragging people out into freezing cold, not letting them to take anything (some couldn’t even take shoes). There are more reasons why it happened now. One is, that due to Corona less people were in Rog. The municipality used this and gave a false public statement that AT Rog was empty, abandoned. Another reason is the current political situation in Slovenia. The hard right government has used the epidemic to completely ban any political activity and strengthen police brutality. In Ljubljana we are having weekly protest against the repressive government since May (the protests were initiated by Anarchist initiative Ljubljana). In this time we are observing an alarming increase of police presence and its militarization. Our movement on the streets is constantly monitored and police is almost always wearing full riot gear, on protests they are using more and more force to remove people from the streets, often attacking older people. This is something we were not used to in Slovenia. So this was an ideal time for the municipality to attack our biggest squat. If I again compare this eviction to 2016 the important difference was that in 2016 police did not want to be a part of an illegal eviction. In this current political situation, they were happy to be complicit in this brutal and illegal act, just as they are (also financially) encouraged to exhort as much force to the protesters as possible.   

You speak about aggression and humiliation from the side of the police during the eviction in your press release, can you explain a bit more? 

An 80 years old man, a former journalist and father of one of us was pepersprayed, even though he was standing far away from the crowd. He can barely walk and from what he was sure was a safe distance he tried to take photos. When police saw him, one of them came closer and sprayed him directly in the eyes. His words: “as a baby German soldiers took me and my family to a Nazi camp. Now, almost 80 years later, I was attacked by the police of my “democratically proclaimed” homeland and had to watch how they brutally beat my daughter. This is something I thought I never had to experience.”

During a small protest on the day of the eviction, police detained 13 people, 3 of them and a few others had to seek medical treatment because of twisted shoulders and wrists. During the arrest the police “lost” astma medication of one detained person and for several hours denied her medical treatment, even though she was suffocating. Only after 5 h in jail a doctor came to see her and she was then immediately taken to emergency hospital. In jail, police was coming to single cells of only  women with obvious threats of sexual violence.    

After the eviction a loud and angry demonstration happened. Who are the supporters of Rog in the city of Ljubljana? What are the main demands now?

This demo was really beautiful. We were about 500-800 people and it was amazing to see how all of us were really fucking angry. Since then there has been countless letters of support from all over. The supporters are a really wide circle of people. So many artists, homeless people, social workers, academics, migrants, housewifes, workers… it is impossible to say who are the supporters of Rog. A lot of faculties have written public letters, even the Left party was really vocal about this illegal and brutal eviction (not that we really care what any of the parties say). Rog is gone. Only ruins are left. We will demand justice for this illegal act. But this will be our only demand. We will not demand anything else. We will take it! We will squat new places and we will fight!

How can people support you in this difficult situation? What are your plans for the future? 

Well, in this shit, Corona regulated reality it is hard to come together, otherwise we would invite you all to come to Ljubljana. But for now we need finical support, as our legal fees are piling up. We still have a huge debt from the law suits from 2016 and now new are being prepared. They broke our cage. The rage will spill all over the city and new battle grounds will arise. See you on the barricades! 

Thanks for the interview


Veröffentlicht am 6. März 2021 um 16:56 Uhr von Redaktion in International

Ergänzungen

  • „nicht dass es uns wirklich interessiert, was irgendeine der Parteien sagt, haha“

    ignorance is strength

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