Alle Artikel im Ressort: Ökologie

Ökologie

Autowahn 4? Protest gegen Autobahn-Ausbau

1. Juni 2021 - 20:03 Uhr - Eine Ergänzung

Stilisierte Silouetten von Radfahrer*innen auf der Autobahn

Für den 6. Juni 2021 rufen Ende Gelände und Fridays for Future zur Fahrraddemo auf der Autobahn 4 auf. Die Demonstration findet im Rahmen des Aktionstages „Wald statt Asphalt“ statt und richtet sich gegen den geplanten Ausbau der Autobahn zwischen dem Dreieck Nossen und Bautzen-Ost. Derzeit laufen die Grundlagenplanungen für den Ausbau der Strecke von 86 km Länge. Für das Vorhaben werden derzeit Kosten in einer Höhe von ca. 1,3 Milliarden Euro veranschlagt.

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Ökologie

Stadtteil und Mietenbündnis wehrt sich gegen Teil-Abholzung des Leutewitzer Parks

12. Mai 2021 - 13:32 Uhr

Am heutigen Mittwoch findet im Dresdner Stadtrat die Abstimmung über den Erhalt des Waldes im Leutewitzer Park im Dresdner Westen statt. Zahlreiche Anwohner:innen, die Bürgerinitiative „Ein Wald für Cottas Klima„, die „Recht-Auf-Stadt Gruppe Löbtau“ sowie das Dresdner Aktionsbündnis „Mietenwahnsinn stoppen“ und der Stadtbezirksbeirat Cotta setzen sich für die Grünfläche und gegen die Baupläne des Privatinvestors Uwe Köhn ein und rufen zur kritischen Begleitung der Stadtratsentscheidung auf.

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Ökologie

Zufriedenheit über Radklima in Dresden sinkt

21. März 2021 - 16:49 Uhr

Am 16. März veröffentlichte der ADFC Dresden die Ergebnisse des bundesweiten Fahrradklima-Tests. Die Ergebnisse sind ernüchternd. An der alle zwei Jahre stattfindenden Befragung beteiligten sich mehr als 2.800 Dresdner:innen. Während die Zahl der radelnden Bevölkerung konstant steigt, sank gleichzeitig die Zufriedenheit über die Bedingungen in der Stadt. Mit einer Gesamtnote von 4,02 landet Dresden damit im hinteren Mittelfeld vergleichbarer Städte. Kritisiert wird vor allem die langsame Umsetzung des 2017 beschlossenen Radverkehrskonzepts der Stadt Dresden.

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Ökologie

Fahrradkorso gegen den Industriepark Oberelbe

16. März 2021 - 17:51 Uhr - Eine Ergänzung

Für den 18. März mobilisiert die Initiative „IPO stoppen“ zu einem Fahrradkorso vom Blauen Wunder über das Kieswerk Söbrigen zum Barockgarten Großsedlitz. Die Fahrradtour richtet sich gegen mehrere Großbauprojekte im Dresdner Umland, die für ihre klimaschädlichen Auswirkungen in der Region kritisiert werden . Die Abkürzung „IPO“ steht für den Industriepark Oberelbe. Dieser soll oberhalb des Elbtals zwischen den Städten Dohna und Pirna entstehen. Auf 140 Hektar soll „ein Magnet für wachstumsstarke Unternehmen und die Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts entstehen“. Verantwortlich für die Realisierung ist ein Zweckverband aus den Städten Pirna, Dohna und Heidenau in Kooperation mit der Stadt Dresden.

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Ökologie

Paris goes Dresden! – Streit um Klimaschutz im Haushalt 2021/2022

16. Dezember 2020 - 20:18 Uhr

Mit einer kleinen Protestaktion vor dem Dresdner Rathaus mischte sich die Initiative Parents For Future Dresden einmal mehr in die laufenden Verhandlungen zum Doppelhaushalt der Stadt für 2021/22 ein. Vor der Goldenen Pforte fanden sich einige Aktivist:innen ein, die mit einem selbst gebauten Eiffelturm und Schildern für die Einhaltung des 2015 beschlossenen 1,5 Grad Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens demonstrierten. Ihre Forderung: die Stadt Dresden solle selbstständig tätig werden, um ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 

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Ökologie

Farbattacke gegen „Grüne Ecke“ in Solidarität mit dem Dannenröder Forst

13. November 2020 - 16:30 Uhr

In der Nacht auf Mittwoch wurde das Bürgerbüro der Grünen in Dresden, die „Grüne Ecke“ am Bischofsplatz 8 mit Farbe markiert. Schwarzes Graffiti verdeckte die Fenster, darüber traf grüne Farbe das Gebäude im Dresdner Hechtviertel. Vor dem Haus steht in großen Lettern auf dem Bürgersteig: „Rache für Danni“. Ein Teilstück des Dannenröder Forst, kurz „Danni“, soll für den beschlossenen Ausbau der A49 gerodet werden. Ziel des Ausbaus ist eine direktere Verbindung zwischen Kassel und Gießen. Aus Protest gegen die Abholzung hatten im Oktober 2019 Aktivist:innen Teile des etwa 1.000 ha großen Waldes besetzt.

in Kooperation mit Protestfotografie

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Ökologie

Gerichtsstreit um Hörsaalbesetzung endet bevor überhaupt begonnen

9. September 2020 - 11:01 Uhr - Eine Ergänzung

Im letzten Jahr besetzten Aktivist:innen den zentralen Hörsaal der TU Dresden. Unter dem Motto „HSZ fürs Klima“ wollten sie mit der Aktion eine stärkere Thematisierung und konkrete Umsetzung von Klimapolitik in der Hochschule erreichen. Parallel zur Besetzung wurde der Universität ein entsprechend ausgearbeiteter Forderungskatalog vorgelegt. Nach wenigen Tagen Besetzung wurde der Hörsaal durch Beamt:innen der Dresdner Polizei geräumt. Die Hochschulleitung stellte im Nachgang Anzeigen gegen einzelne Aktivist:innen, die sich an der Aktion beteiligt hatten. Kurz vor Prozessbeginn an vergangenen Montag teilte das Rektorat der TU-Dresden jedoch mit, die Anzeigen nicht aufrecht erhalten zu wollen.

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Ökologie

Fragwürdige Polizeieinsätze bei „Critical-Mass“ in Dresden

9. August 2020 - 13:13 Uhr

Während die Dresdner CDU Umerziehungsunterricht für Fahrradfahrende bei Oberbürgermeister Hilbert beantragt, kriminalisiert die Polizei derweil weiter Fahrradfahrende und versucht sie durch mehr als fragwürdige Maßnahmen einzuschüchtern. Wie an jedem letzten Freitag im Monat startete auch am 31. Juli eine Critical Mass am Skatepark Lingnerallee in Dresden. Knapp 100 Radelnde folgten dem Aufruf in den sozialen Netzwerken und starteten ihre Runde in Richtung des wenige Kilometer von Dresden entfernte Coswig. Vorbei führte die insgesamt 41 Kilometer lange Strecke an jenem Punkt auf der Weinböhlaer Straße, an dem am 27. Juli eine 47 Jahre alte Radfahrerin durch einen rechtsabbiegenden Lkw tödlich verunglückte. Wie an anderen Orten auch, erinnert inzwischen ein Ghostbike an den folgenschweren Unfall.

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Antifa | Ökologie

„Keine Kohle für die Kohle“-Kundgebung in Dresden

12. Juli 2020 - 12:58 Uhr

Unter dem Motto „Keine Kohle für die Kohle – Menschen vor Profite“ protestierte bereits am 4. Juli ein Aktionsbündnis auf dem Dresdner Neumarkt für einen sozial-gerechten Systemwandel in Dresden. Am Ende der bundesweiten Aktionswoche gegen das Kohlegesetz und die in Geheimverträgen festgelegten Milliarden-Abfindungen für Kohlekonzerne hatte die Gruppe Ende Gelände Dresden gemeinsam mit der Undogmatischen Radikalen Antifa (URA) an diesem Tag um 15 Uhr zur Protestkundgebung  auf dem Neumarkt aufgerufen. An der Aktion beteiligten sich mehrere dutzend Aktivist:innen. 

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