Alle Artikel zum Thema: ADFC

Freiräume

Kreuzungsblockade nach schwerem Verkehrsunfall

4. April 2017 - 00:04 Uhr

Nach einem Verkehrsunfall am vergangenen Freitagabend, bei dem eine stark alkoholisierte Autofahrerin zwei Menschen im Bereich des Bischofsplatzes teilweise schwer verletzt hatte, haben am Tag darauf etwa 30 Menschen den Unfall zum Anlass genommen, um mit einem Sit-In den Kreuzungsbereich für etwa 15 Minuten zu blockieren. „Der Unfall“, so die Organisatoren, sei „symptomatisch für den Verkehrsalltag in Dresden.“ In sächsischen Landeshauptstadt kam es in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg von Unfällen. Erst in der Nacht auf Sonntag war auf der Alaunstraße eine 26 Jahre alte Radfahrerin nach der Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug leicht verletzt worden.

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Soziales

Fahrrad-Sammelaktion für Geflüchtete

17. September 2015 - 22:51 Uhr - Eine Ergänzung

Ihr habt ein Fahrrad im Keller oder auf dem Boden stehen, welches ihr nicht mehr braucht und für geflüchtete Menschen spenden könnt? Ihr fühlt euch selbst in der Lage, mit anderen zusammen Fahrräder zu reparieren? Dann kommt vom 18.-19. September zur großen Fahrrad-Sammelaktion in das ehemalige DREWAG-Gelände in der Lößnitzstraße 14. Gesucht werden Fahrräder die entweder fahrbereit sind oder mit geringem Aufwand repariert werden können. Ebenfalls gesucht werden Fahrradhelme, Schlösser und Regensachen.

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Soziales

Stadt stellt Radweg wieder her

11. Mai 2015 - 00:15 Uhr

Inzwischen wurde das am Donnerstagabend aufgerissene knapp 60 Meter lange Teilstück des Elberadwegs nach Bauarbeiten wieder freigegeben. Fast genau zwei Tage nach dessen mutwilliger Zerstörung sorgte Holger Liebold vom Straßen- und Tiefbauamt der Stadt unter dem Beifall von rund 150 Menschen dafür, dass einem unbeschwerten Radeln auf Deutschlands beliebtestem Radweg nun nichts mehr im Wege steht. Lob für das Krisenmanagement kam vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) Dresden, der sich in einer Stellungnahme begeistert zeigt. Das Verhalten der Stadt habe gezeigt, dass Fuß- und Radverkehr in der Landeshauptstadt als „wichtig“ erachtet werden.

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Soziales

Provinzposse um Elberadweg

8. Mai 2015 - 23:30 Uhr - 2 Ergänzungen

Die Stadt Dresden ist um einen Skandal reicher. Mit einem Mediencoup hat „Marina Garden“-Architektin Regine Töberich unter dem Beisein der Dresdner Morgenpost am Donnerstag den berühmten Elberadweg auf einer Länge von fast 60 Metern zerstört. Als gegen 17.30 Uhr zwei Minibagger anrückten und die Asphaltdecke ohne die für solche Arbeiten benötigte Baustellenabsicherung aufrissen, tagte gerade der Stadtrat, um etwa zwei Stunden später mit 35 zu 31 Stimmen eine Veränderungssperre für das Gelände zu beschließen. Erst nach gut einer Stunde beruhigte sich die Situation vor Ort wieder. Der Eskalation ging ein Streit über die Zukunft des bis vor wenigen Wochen noch als Freiraum genutzten Geländes südlich der Leipziger Straße voraus. Nach den Vorstellungen der DresdenBau GmbH soll dort eine Luxuswohnanlage mit 244 Wohnungen entstehen, die Gegenseite sieht in der Fläche Raum für die Kreativwirtschaft, Wohnungen sowie einen Flutschutz und eine Parklandschaft. Durch die Veränderungssperre sind nun zwei Jahre Zeit, um einen neuen Bebauungsplan auszuarbeiten.

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Freiräume

Radfahren in Dresden bleibt ein Risiko

2. Juni 2014 - 21:56 Uhr

„In Dresden gibt es mehr schlimme Radfahrunfälle als in anderen Städten“ titelten die Dresdner Neueste Nachichten am 21. Mai. Als Grundlage dieser Bewertung dient dem Zeitungsartikel dabei die kürzlich veröffentlichte polizeiliche Unfallstatistik des Vorjahres, nach welcher sich 2013 insgesamt 14.919 Verkehrsunfälle auf Dresdens Straßen ereigneten. Das sind durchschnittlich 43 Unfälle am Tag, in 14 Prozent der Fälle wurden dabei Personen verletzt. Dieser Wert stellt eine Steigerung von 1,8 Prozent gegenüber den Zahlen von 2012 dar. Dass Radfahrerinnen und Radfahrer im Dresdner Straßenverkehr besonders gefährdet sind, zeigt sich daran, dass sie mit einer Beteiligung von 7,6 Prozent an der Gesamtheit der polizeilich erfassten Verkehrsunfälle mit 40 Prozent der unfallbedingten Verletzungen einen übergroßen Anteil stellen. Obwohl der Radverkehr mittlerweile fast 20 Prozent (2008: 16%) des Gesamtverkehrs ausmachen dürfte, sind Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich seltener an Unfällen beteiligt.

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Petition für den Ausbau der Radwege

12. Juli 2010 - 09:32 Uhr

Der Dresdner Ableger des ADFC hat eine Petition für den Ausbau einer durchgängigen Radverkehrsverbindung zwischen Albertplatz und Hauptbahnhof gestartet. Die Unterschriftenlisten liegen im neuen Büro auf dem Bischofsweg 38 in der Äußeren Neustadt aus und können noch bis zum 31. August abgegeben werden.

Hintergrund der Forderung ist der seit mehreren Jahren steigende Anteil von Radfahrerinnen und Radfahrer am Dresdner Straßenverkehr auf inzwischen schon 17%. Aus jüngsten Studien des Systems repräsentativer Verkehrsbefragungen (SrV) geht hervor, dass dieser Anteil in Dresden bis 2025 auf bis zu 30% steigen wird.

Die Verbindung von der Neustadt zum TU-Gelände wird täglich von mehreren tausend Menschen mit dem Rad genutzt und ist bis heute nur mit Hindernissen zu erreichen, so der ADFC weiter.


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Stadt sperrt Bautzner Straße für Radfahrer

7. September 2009 - 13:09 Uhr

Seit einiger Zeit wird die Bautzner Straße Richtung Bühlau ausgebaut. Diese Straße ist auch eine wichtige Verbindung für Radfahrer Richtung Bühlau, Weißig und Ullersdorf. Während der Bauphase, die noch bis November andauern soll, ist die Strecke ersatzlos für den Radverkehr gesperrt.

Die Dresdner Stadtverwaltung, verantwortlich für die Organisation solcher Baustellen, sieht scheinbar keinen Handlungsbedarf: Eine Umleitung für Radfahrer gibt es nicht. Reagiert die Stadtspitze so darauf, dass immer mehr Menschen in Dresden mit dem Rad fahren?

Quelle: ADFC Dresden (10.08.09)


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17% Radverkehr in Dresden

13. August 2009 - 15:14 Uhr

Immer mehr Menschen in Dresden fahren Rad. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, stieg der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zwischen 1991 und 2008 von 6 auf 17 Prozent. Im Vergleich zu 2003 bedeutet dies einen Anstieg der Radnutzung auf nahezu das Anderthalbfache. 38% der Wege in Dresden werden mit dem Auto zurückgelegt, 21% mit Bus und Bahn.

Konrad Gähler vom ADFC Dresden sagt dazu: „Die Stadt muss nun endlich Geld in die Hand nehmen und den Radverkehr seiner wachsenden Bedeutung gemäß fördern.“ Im Jahr 2008 wurden in Dresden unter ein Prozent der Gelder für Verkehrsbauvorhaben für den Radverkehr ausgegeben. „Wir fordern eine Steigerung der Investitionen auf 2,5 Mio. Euro jährlich.“ Das entspricht 5 Euro pro Einwohner und hat sich als gängige Größenordnung für eine erfolgreiche Förderung des Radfahrens herausgestellt. „Mit den bisherigen Kleckerbeträgen werden wir in Dresden aber nicht weiterkommen“, sagt Gähler abschließend.

Quelle: ADFC Dresden (10.08.09)


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Petition an Baubürgermeister übergeben

22. Juli 2009 - 22:34 Uhr

In kürzester Frist haben 1.700 Menschen die vom ADFC Dresden veröffentlichte Petition für eine stadtverträgliche und radfahrtaugliche Sanierung der Königsbrücker Straße zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee unterzeichnet. „Wir haben im Gespräch mit den Dresdnern ein sehr hohes Interesse an einer attraktiven Lösung für Radfahrer, Fußgänger und Anwohner festgestellt“, sagt Konrad Gähler, der die Petition heute mit anderen ADFC-Aktiven dem Baubürgermeister Marx übergeben hat. „Nun hoffen wir auf eine zügige Bearbeitung durch die Stadtverwaltung und ein positives Ergebnis“.

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ADFC sammelt Unterschriften zur Königsbrücker Straße

2. Juli 2009 - 11:23 Uhr

Der ADFC Dresden sammelt Unterschriften für einen fahrradfreundlichen und stadtverträglichen Ausbau der Königsbrücker Straße. Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Infostand auf dem Elbhangfest oder dem SZ-Fahrradfest besuchen. Dort besteht die Möglichkeit, die Petition zu unterschreiben. Wir suchen weiterhin auch Unterstützer, die die Petition in ihren Geschäften, Hausfluren und Wohnzimmern auslegen.

Die Petition kann hier als *.pdf heruntergeladen und ausgedruckt werden. Sie liegt auch in zahlreichen Läden der Neustadt aus.

Quelle: ADFC Dresden (20.06.09)