Alle Artikel zum Thema: NPD

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AKuBiZ e.V. verschenkt Multimediapakete an Schulen

14. August 2009 - 23:12 Uhr - Eine Ergänzung

Es dauert nicht mehr lange, dann findet in Sachsen die Landtagswahl statt. Unter den sich zur Wahl stellenden Parteien befindet sich auch die NPD, die mit menschenverachtenden Programm zu Punkten versucht. Zu vergangenen Wahlen versuchte sie mit so genannten „Schulhof“-CDs bei Schülerinnen und Schülern auf Stimmenfang zu gehen. Zum „Schrecken aller Pauker“ hatten sie diese CD, voll mit rechten Bands herausgegeben. Es ist vorauszusehen, dass sie dies nun auch in diesem Jahr tun werden.

Ein Projekt ganz andere Art gibt es nun vom Verein AKuBiZ e.V. Dieser spendet 10 Multimediapakete an Schulen. Darin enthalten sind 20 Broschüren „Rechts rockt Sachsen“, in dem rechte Jugendkulturen beleuchtet werde. Weiterhin gibt es eine pädagogische Handreichung zur Auseinandersetzung mit Nazimusik für Lehrerinnen und Lehrer. Die CDs eignet sich, um sie im Musik- Ethik-, Religions- oder Geschichtsunterricht durchzusprechen.

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Nazis | News

„Handschellen für Nazi-Ganoven“

12. August 2009 - 12:32 Uhr

Die Wahlplakate der NPD in der sächsischen Landeshauptstadt waren das Ziel der ver.di Jugend, die am Donnerstagabend mit einem kreativen Einsatz den Landtagswahlkampf der rechtsextremen Partei störte. Mit ihrer „Adbusting“ genannten Aktion nahm die Gewerkschaftsjugend die für die Landtagswahl Ende August geklebten Wahlplakate aufs Korn. „Handschellen für uns Ganoven“, „Vernunft statt NPD“ oder „Höchststrafe für Inder-Schänder“ war in Dresden zu lesen.

Die originelle „Verfremdung“ der NPD-Wahlkampfplakate fand viel Beifall bei Touristinnen und Touristen und auch in der Dresdener Bevölkerung – Bemerkungen wie „Sehr gut, weiter so“ oder „Das müssten viel mehr Leute machen“ begleiteten die kreative Aktion der ver.di Jugend-Aktiven.

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Nazis | News

Helma Orosz zeigt Courage?

8. August 2009 - 12:02 Uhr

… steht in der Überschrift eines Kommentars in der Sächsischen Zeitung von heute. Damit wird zumindest unterschwellig versucht, den Leserinnen und Lesern der Zeitung die Einhaltung des sächsischen Wahlgesetzes als Aktion der ansonsten durch Tatenlosigkeit glänzende Dresdner CDU-Oberbürgermeisterin Helma Orosz zuzuschreiben. Dabei hätte ein Blick in die eigenen Veröffentlichungen genügt, um der rechten Propaganda vor der 1938 von den Nazis zerstörten und 2002 wiedereröffneten Dresdner Synagoge ein Ende zu bereiten. In einer Pressemitteilung vom März steht da u.a., dass „im Umkreis von 50 Metern um Kirchen, religiös genutzte[n] Gebäude[n] und Friedhöfe[n]“ keine Wahlwerbung zugelassen ist. Das Dresdner Ordnungsamt, dessen Aufgabe die Einhaltung eben solcher Punkte im Wahlgesetz ist, konnte oder wollte diesen Umstand im Fall der NPD-Wahlwerbung an der Synagoge nicht sehen. Nicht erst seit heute fallen die Dresdner Ordnungsbehörden mit merkwürdigen Entscheidungen zugunsten alter und neuer Nazis auf.

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Nazis | News

NPD provoziert vor der Dresdner Synagoge

6. August 2009 - 01:46 Uhr

NPD Plakate vor der Dresdner Synagoge25 plus X, 7 plus X, die sächsischen Parteien sind im Wettbewerben um Stimmenzuwächse bei der kommenden Landtagswahl am 30. August 2009. Auch die rechtsextreme Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) ist auf Stimmensuche, aber welches Wählerklientel sucht sie vor der Neuen Synagoge in Dresden heim. Bisher nimmt die Stadt keinen Anstoß an der nicht nur geschmacklosen Ortswahl vom NPD Plakatstandort Sankt Petersburger Strasse, der sicher auf der Höhe des Rathenauplatzes besonders empörend ist. Nach der massiven Behinderung der Proteste gegen den europaweit größten Naziaufmarsch durch Stadtverwaltung sind nicht erst seit dem Tod der ägyptischen Staatsbürgerin in einem Dresdner Gericht Sensibilität und Wahrnehmung rechtsextremer Umtriebe durch die Dresdner Stadtspitze in ihrer Ignoranz unübertroffen.

NPD Plakate vor der Dresdner SynagogeBilder: lotta@eu.de

Von Walter Hammer, für NPD-BLOG.INFO

Quelle: NPD Blog (06.08.09)


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Analyse zur Wahl in Sachsen: Erneuter Erfolg der NPD möglich, aber nicht sicher

23. Juli 2009 - 14:15 Uhr

Die Grünen in Sachsen haben eine ausführliche Analyse der Kommunalwahlergebnisse der NPD vorgelegt und blicken gleichzeitig auf die Landtagswahlen am 30. August 2009 voraus. Diese Wahl hat für die NPD eine elementare Bedeutung. So entscheidet sich hier vorerst, ob die NPD rechtsradikalen Akademikern eine langfristige Perspektive als Arbeitgeber bieten kann. Auch der interne Machtkampf in der Neonazi-Partei wird durch einen Erfolg oder Misserfolge neuen Schwung bekommen – da die NPD in Dresden den “Sächsischen Weg” beschreiten will – während die Parteispitze um Udo Voigt auf den “Deutschen Weg” setzt. Dahinter stecken unterschiedliche Strategien im Auftreten, inhaltlich sind kaum Differenzen auszumachen.

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Nazis

“Very Important Pühse”: Doch keine VIP-Tickets für die NPD

23. Juni 2009 - 16:54 Uhr

Wie vermutet erweist sich die Einladung an die NPD für VIP-Tickets bei Dynamo Dresden als Versehen. Christoph Ruf berichtet:

Auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE äußerte sich Dynamo-Pressechef Peter Tauber wenig druckreif über die rechtsextreme Partei: “Alle Spieler haben damals freiwillig gegen diese Partei unterschrieben, das sind erwachsene Leute, die uns nicht brauchen, um gegen diese Leute Position zu beziehen.” Und selbstverständlich habe man auch nie die Absicht gehabt, NPD-Aktivisten ins Stadion zu locken: “Glauben Sie mir, wenn es die letzten vier Logen wären und die uns den 40-fachen Preis zahlen – wir würden an diese Leute keine Plätze verkaufen.”

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Nazis | News

Ergebnisse der Kommunalwahlen in Dresden (Update 10.06.)

10. Juni 2009 - 12:00 Uhr - Eine Ergänzung

Beim Startschuss für das Superwahljahr 2009 konnte in Dresden die CDU unter Fraktionschefin Christa Müller mit 31.03% wie erwartet die meisten Stimmen für sich verbuchen. Die Christdemokraten blieben mit diesem Ergebnis jedoch weit von der Zielvorgabe (40 + X) entfernt. Gewinner des Abends war die FDP, die mit 4.8% Stimmenzuwachs ihr Ergebnis im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2004 deutlich steigern konnte. Die NPD kam wie schon bei der letzten Wahl auf 3.66% der Wählerinnen- und Wählerstimmen, während die DSU 1.2% erreichte. Das Ziel, in Fraktionsstärke einzuziehen, wurde dennoch weit verfehlt. Ingesamt haben rechte Parteien in Dresden damit mehr als 28.000 Stimmen bekommen. Wahlverlierer war DIE LINKE, die mit 16.25% zwar zweitstärkste kommunale Kraft geblieben ist, aber dennoch mehr als 7 Prozentpunkte gegenüber 2004 verlor. Die GRÜNEN konnten ihr gutes Ergebnis von 2004 sogar noch um 3.3% auf 15.43% steigern und bleiben damit drittstärkste Kraft. Die Wählervereinigungen konnten ihren Erfolg von 2004 (14,5%) nicht wiederholen. Sie verloren mehr als 6% ihrer Stimmen und kamen zusammen auf 8%. Die Wahlbeteiligung lag bei 49.02%. (Ergebnisse für Dresden im Einzelnen)

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Antifa | Nazis | News

Der 1. Mai in Dresden

13. Mai 2009 - 17:10 Uhr - 9 Ergänzungen

Die Zivilgesellschaft und allen voran die Gewerkschaften in Dresden ließen im Vorfeld des 1. Mai verlautbaren, dass sie sich den Arbeiterkampftag nicht von den Nazis nehmen lassen werden. Bratwurst und Bier bei sonnigem Wetter und Musik sind selbstverständlich angenehmer, als sich auf der Straße den Nazis entgegen zustellen. Es zeigt allerdings auch die Ignoranz gegenüber dem Auftreten der Nazis und wie kämpferisch der 1. Mai für die Zivilgesellschaft geworden ist. Einzige Ausnahme war das „Bügerfrühstück gegen Rechts“ vor dem Dresdner Rathaus, welches leider schon einige Stunden vor Beginn des NPD-Aufmarsches beendet wurde.

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