Alle Artikel zum Thema: Rassismus

Lesenswert

Schlagloch Deutsche Polizei – Unsere inländischen Deppen

Was tote Gefangene, Neonazis und ertrunkene Flüchtlinge eint? Eine unfähige und systematisch rassistische Justiz und Polizei in Deutschland.

Quelle: taz (21.11.2013)

Lesenswert

Neonazis ermorden Mann in Kaufbeuren!

Ein Neonazi aus Thüringen und seine Gruppe haben auf dem Tänzelfest in Kaufbeuren mehrere Menschen aus rassistischen Gründen brutal angegriffen. Einer der Attackierten ist nun verstorben.

Quelle: a.i.d.a. München (19.07.2013)

News

Mehrere Veranstaltungen vier Jahre nach der Ermordung Marwa El-Sherbinis

Kundgebung am 1. Juli 2010 vor dem Dresdner Neuen Rathaus (Quelle: flickr.com/photos/44692953@N05/)

Anlässlich der Ermordung von Marwa El-Sherbini in einem Sitzungssaal des Landgerichtes Dresden, finden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche vom Ausländerrat der Stadt Dresden organisierte Veranstaltungen statt, die die Erinnerung an den grausamen Mord vor vier Jahren wach halten sollen. Die 31jährige Frau war am 1. Juli 2009 während einer Berufungsverhandlung von Alexander Wiens mit einem Messer attackiert und niedergestochen worden. Dieser hatte am 21. August 2008 Marwa und ihrem damals zweijährigen Sohn auf einem Spielplatz im Dresdner Stadtteil Johannstadt islamfeindlich beleidigt und war dafür von Marwa El-Sherbini angezeigt und vom Amtsgericht Dresden wegen Beleidigung drei Monate später zu einer Geldstrafe von 780 Euro verurteilt worden. Weiterlesen

Antifa

Gomondai-Gedenken 2013

Jorge Gomondai

Seit gestern finden in Dresden Veranstaltungen in Erinnerung an den Tod von Jorge João Gomondais vor 22 Jahren statt. Der ehemalige Vertragsarbeiter starb wenige Tage nachdem er am Albertplatz von einer Gruppe rechter Jugendlicher bedrängt und aus einer fahrenden Straßenbahn geworfen worden war an den Folgen seiner schweren Verletzungen. In Erinnerung an das erste Todesopfer nach der Wiedervereinigung erinnert heute ein nach ihm benannter Platz und ein Gedenkstein unweit des Tatortes. Erst zwei Jahre nach der Tat wurde einer der beteiligten Männer zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt, zwei der Täter erhielten Bewährungsstrafen. Weiterlesen

Nazis

155 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe im Jahr 2012

Opferberatung der RAA Sachsen

Aus den heute von der Opferberatung des RAA Sachsen e.V. vorgestellten Zahlen geht hervor, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Angriffe gegenüber dem Vorjahr um knapp 27% auf 155 gesunken ist. Insgesamt 215 Menschen waren dabei direkt betroffen. Damit ereignet sich in Sachsen statistisch gesehen an jedem dritten Tag ein rechtsmotivierter oder rassistischer Übergriff. Häufigste Form von Angriffen waren Körperverletzungsdelikte (91), gefolgt von Nötigungen, Bedrohungen und versuchten Körperverletzungen (49). In der Gesamtstatistik werden lediglich Gewaltdelikte und keine Propaganda- oder Beleidigungsdelikte erfasst. Weiterlesen

News

Die Höhepunkte des Jahres 2012

Mario Balotelli nach dem entscheidenen Tor gegen Deutschland (Quelle: flickr.com/photos/81811895@N04/7494676776)

Es ist an der Zeit, die Höhepunkte des vergangenen Jahres aus unserer Sicht chronologisch Revue passieren zu lassen und eine Bilanz zu ziehen. Dabei erheben wir keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, viel mehr ist unser Anliegen, die interessantesten Geschehnisse aus 2012 und die damit einhergehenden Artikel noch einmal hervorzuheben. Obendrein wirft es in dem einen oder anderen Fall ein aufschlussreiches Licht auf kommende, sich jährlich wiederholende Ereignisse, wie den 13. Februar und den 17. Juni. Außerdem nicht aus dem Blick geraten soll das gesellschaftliche Fahrwasser, in dem wir uns gerade hier in Sachsen tagtäglich bewegen. Wie bereits in der Neujahrsansprache angeklungen, gibt es trotz vieler Erfolge wenig Erfreuliches zu berichten.

Dennoch möchten wir an dieser Stelle noch einmal explizit Kampagnen des vergangenen Jahres erwähnen. In erster Linie ist dies die “Refugee Tent Action”, die es nahezu ohne die Beteiligung linker Gruppen geschafft hat, das Thema Asyl und die Unterbringung von Asylsuchenden in die Medien zu bringen und zum Gegenstand politischer Diskussionen zu machen. Thematisch ähnlich widmete sich die Kampagne “Das Problem heißt Rassismus” vor allem dem 20. Jahrestag der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen. Nicht zuletzt waren die Angriffe auf Flüchtlinge im Jahre 1992 und die mediale Rezeption jener einer der Hauptgründe für die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl in Deutschland. Weiterlesen

Lesenswert

Gagfah verweigerte Ausländern den Mietvertrag

Dresden. Der Großvermieter Gagfah hat zwei Spitzenforschern aus Polen und Italien in Dresden eine Wohnung verwehrt. Eine Mitarbeiterin im Kundencenter von Dresdens größtem Vermieter verweigerte ihre Hilfe.

Quelle: Sächsische Zeitung (19.11.2012)

Lesenswert

Gezielte Passkontrolle bei Dunkelhäutigen unzulässig

Polizeibeamte dürfen bei Stichprobenkontrollen nicht gezielt Menschen mit dunkler Hautfarbe ansprechen. Ein Student aus Kassel konnte vor dem Oberverwaltungsgericht in Koblenz nach fast zweijährigem Rechtsstreit eine entsprechende Feststellung erkämpfen.

Quelle: SWR (30.10.2012)

Freiräume | Kultur

Ausstellung Tatort Stadion zu Gast in Dresden

Ausstellung "Tatort Stadion 2" zu Gast in Dresden

Schon seit Dienstag befindet sich in den Räumlichkeiten des glücksgas-Stadions die vom Bündnis aktiver Fußballfans (B.A.F.F.) entwickelte Austellung “Tatort Stadion 2″. Noch bis zum 4. Oktober wurden dazu vom Dresdner Fanprojekt e.V. und der antirassistischen Faninitiative 1953international neben der Ausstellung einige interessante Podiumsdiskussionen, Workshops und eine Lesung mit dem bekannten Sportjournalisten und Buchautor Christoph Ruf organisiert. Weiterlesen

Lesenswert

18 Quadratmeter im Kerzenschein, Integration auf Sächsisch am Beispiel Kamenz

Im ostsächsischen Kamenz eröffnete vor einigen Wochen eine neue Unterkunft für Asylsuchende im Landkreis Bautzen. 340 Flüchtlinge leben nun in einem sanierten ehemaligen Polizeigebäude. In der Massenunterkunft müssen sich drei BewohnerInnen Zimmer von nur 18 Quadratmetern teilen.

Quelle: Initiative “Pogrom 91″ (30.04.2012)