Alle Artikel zum Thema: Indymedia

Kultur | Presse

Solidaritätsgraffiti für Indymedia Linksunten in Dresden

16. Januar 2020 - 10:32 Uhr

Vor wenigen Tagen tauchte am S-Bahn-Haltepunkt in Pieschen ein großes „Linksunten Verteidigen“ Graffiti auf. Der Spruch bezieht sich auf das im Nachgang der G20-Proteste in Hamburg am 14. August 2017 verbotene und stillgelegte Internetportal „linksunten.indymedia“. Ende Januar entscheidet das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig über die Klage gegen das Vereinsverbot der Internetseite. Bundesweit mobilisieren linke Gruppen seit Wochen zu einer Demonstrationen in die Stadt. Auch aus Dresden wird ein Zugtreffpunkt beworben, um am 25. Januar 2020 gegen die durch das Bundesinnenministerium (BMI) 2017 erlassene Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit zu protestieren.

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Nazis

An Heiligabend: Rechte Ziele in Dresden markiert

2. Januar 2018 - 23:42 Uhr

Nachdem bereits Mitte Dezember an der TU Dresden mehrere Anhängerinnen und Anhänger des hiesigen Ablegers der Identitären Bewegung (IB) geoutet worden waren, haben Unbekannte am 24. Dezember der Burschenschaft Salamandria im Dresdner Stadtteil Plauen, dem neurechten Magazin Blaue Narzisse und einem führenden Protagonisten der IB einen Besuch abgestattet. Wie einem auf dem linken Nachrichtenportal Indymedia veröffentlichten Artikel zu entnehmen war, wurden dabei nicht nur die Briefkästen mit Bauschaum gefüllt, sondern gleichzeitig mit Schablonen die Aufschrift „Rassisten aus der Deckung holen“ angebracht.

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Nazis

Nach den Sprengstoffanschlägen: Antifa lobt Belohnung aus

4. Oktober 2016 - 15:51 Uhr

Wenige Tage nach dem Sprengstoffanschlägen auf die Fatih Camiine-Moschee und das Internationale Congress Center Dresden (ICD) hat eine „Arbeitsgruppe September“ eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für belastbare Hinweise auf mögliche Täterinnen und Täter ausgerufen. Die Aktion dürfte eine Reaktion auf die Ermittlungen zu den Urheberinnen und Urhebern eines auf der linken Nachrichtenplattform Indymedia am Nachmittag nach der Tat veröffentlichten Bekennerschreibens sein, welches am Mittwochmorgen durch Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) als ersten Ermittlungsansatz im ZDF morgenmagazin zum Thema gemacht worden war.

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Lesenswert

Autonom, aber gläsern

10. Februar 2014 - 10:01 Uhr

Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg setzt auf Überwachung. Mehr als hundert Linke wurden vor einer Informationsveranstaltung observiert.

Quelle: Neues Deutschland (03.02.2014)


Kultur | News

Veranstaltungsreihe „Im Fadenkreuz: Pressefreiheit in Mexiko“

15. November 2009 - 18:25 Uhr

Wer erschoss Brad Will? Ein Journalistenmord in Mexiko

Wann? 17. November 2009, 20.00 Uhr
Wo? veränderbar Dresden, Görlitzer Straße 42
Wer? Philip Tank (Mexiko Gruppe Dresden)

Journalisten leben in Mexiko gefährlich. Der US-Filmemacher Bradley Roland Will wurde am 27. Oktober 2006 in Oaxaca (Mexiko) von Unbekannten durch Schüsse getötet. Brad Will berichtete für das Nachrichtenportal Indymedia über die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten vor dem Hintergrund sozialer Proteste in Südmexiko. Die Justiz ermittelt wegen Mordes gegen den Politaktivisten Juan Manuel Martinez. Kritiker aber halten diesen für einen Sündenbock und sprechen von Beweisfälschung in einem unfairen Verfahren. Der Vortrag zeigt Einzelheiten und Hintergründe des Falls auf, der beispielhaft für Mexikos Justizsystem ist.

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