Alle Artikel zum Thema: Diskussion

Kultur

28.10.-01.11.2011 “MOVE IT!” Filmfestival in Dresden

24. Oktober 2011 - 11:44 Uhr

Auch in diesem Jahr findet in der Äußeren Neustadt wieder das Filmfestival „MOVE IT!“ statt. Im nunmehr siebenten Jahr wird das Thalia auf der Görlitzer Straße für fünf Tage zum Ort zahlreicher Diskussionsveranstaltungen und Filmvorführungen werden. Das Festivalprogramm dreht sich in diesem Jahr vor allem um die Themenschwerpunkt des zivilen Protests und sozialer Bewegungen. Dazu wurden etliche Expertinnen und Experten eingeladen. Das Anliegen der Verantwortlichen ist es, Menschen, Konflikte und Projekte aus aller Welt zu zeigen, um damit eine Perspektive für unsere eigene Lebensweise und unser Handeln zu eröffnen. Zusätzlich zum eigentlichen Programm in den Abendstunden wird es am Vormittag Veranstaltungen geben, die sich speziell an Dresdner Schulen und Jugendeinrichtungen richten, um auch jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich über das Medium Film mit den Lebenswelten und Bedingungen junger Menschen in anderen Ländern auseinander zu setzen.

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Kultur

29.10.-02.11.2010 „MOVE IT!“ Filmfestival in Dresden

28. Oktober 2010 - 19:28 Uhr

Bereits zum sechsten Mal ist das Thalia in der Äußeren Neustadt vom 29. Oktober bis zum 2. November Veranstaltungsort für das entwicklungspolitische Filmfestival „MOVE IT!“. Unter den Schwerpunkten Migration und Müll soll der Fokus in diesem Jahr wieder auf Menschen und Konflikten liegen, die in der öffentlichen Wahrnehmung wenig präsent sind. Präsentiert wird das fünftägige Programm mit mehreren preisgekrönten Produktionen von der „Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte“ (Akifra e.V.). Ein Höhepunkt ist der Kurzfilmabend am 31. Oktober mit Filmen zur Sichtweise von Migrantinnen und Migranten auf die europäischen Grenzen und Länder. Der Eintritt für eine Veranstaltung kostet fünf Euro, Ermäßigungen gibt es, wie im vergangenen Jahr auch, keine.

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Freiräume

Dresdner Rezeption der Thesen Sarrazins

19. Oktober 2010 - 12:26 Uhr

Der Förderverein des Instituts für Kommunikationswissenschaft hatte gestern Abend gemeinsam mit dem Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Sarrazin: die Thesen, die Medien“ in den Vortragssaal der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) geladen. Schnell wurde klar, dass die Räumlichkeiten wie so häufig in diesen Tagen nicht ausreichten und so musste die Veranstaltung kurzfristig in den Hörsaal 2 des Hörsaalzentrums verlegt werden. Neben Prof. Dr. Wolfgang Donsbach, der erst kürzlich mit einer Studie zu Fremdenfeindlichkeit in Dresden auf sich aufmerksam gemacht hatte, waren Prof. Dr. Heiner Rindermann vom Institut für Psychologie, Pädagogische und Entwicklungspsychologie der TU Chemnitz und Prof. Dr. Hans-Mathias Kepplinger von der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität eingeladen worden.

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Antifa

Dresden kontert mit neuem Denkmal

10. September 2010 - 17:41 Uhr

Helma Orosz ist zurück von der Ausstellungseröffnung „Under Attack“, welche die Folgen von Bombardierungen im Alltag der Menschen von London, Coventry und Dresden dokumentieren soll. Während der Londoner Oberbürgermeister gute Ausreden vorweisen konnte, um mit nicht ihr über das geplante Denkmal zu Ehren der britischen Bomberpiloten diskutieren zu müssen, wies der Lord Mayor von Coventry jegliche Kritik aus Dresden am Denkmalplan zurück. In der britischen Presse wird das Thema mittlerweile heiß diskutiert, und viele Briten verbitten sich die Einmischung aus Deutschland.

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Freiräume | Kultur

Aktueller Stand zur Zukunft der freien Radios in Sachsen

4. Mai 2010 - 14:44 Uhr

Etwa 30 Menschen beteiligten sich gestern vor dem sächsischen Landtag an einer Kundgebung für den Erhalt der freien Radios in Sachsen. Gleichzeitig wurde im Landtag am internationalen Tag der Pressefreiheit über den Gesetzentwurf der Oppositionsparteien diskutiert.

Sebastian Gemkow, der medienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, lehnte eine Änderung des Privatfunkgesetzes zugunsten der freien Radios mit der Begründung ab, dass es dadurch zu einer Erhöhung der Rundfunkgebühren kommen würde. In seinen Augen hätten nach einer Gesetzesänderung auch andere Radioinitiativen einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung und damit eine institutionelle Förderung.

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Freiräume | Kultur

Utopien entdecken! Libertäre Tage in Dresden.

27. April 2010 - 18:11 Uhr

Ab Samstag finden in Dresden zum ersten Mal die libertären Tage statt. Das breite Programm wird vom Libertären Netzwerk Dresden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Vereinen und Projekten wie dem Casablanca, dem AZ Conni, dem studentischen KOK 16, coloRadio und vielen anderen getragen. Geplant sind Workshops, Vorträge, Demonstrationen, Straßenfeste, Freilichtkinos, Konzerte, Parties und vieles mehr.

Ziel der Tage ist nicht nur eine bessere Vernetzung zwischen Dresdner Projekten und Initiativen, sondern auch eine öffentliche Diskussion über Themen wie Selbstverwaltung, basisdemokratische Organisationsformen, Konsenspolitik und die Selbstbestimmung von Lebens- bzw. Arbeitsbedingungen.

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Freiräume | Kultur

Rückblick der Freiraumaktivitäten 09

23. März 2010 - 09:31 Uhr

Im deutschsprachigen Raum wird der Ruf nach selbstverwalteten Häusern und Plätzen immer lauter. Auch in der kleinen Provinzhauptstadt Dresden ging dieses Jahr so einiges, hier ein kleiner Rückblick. Die Freiraum- und Hausbesetzer_innenbewegung in Dresden war in diesem Jahr so aktiv wie seit den 90ern nicht mehr. Insgesamt 8 mal wurden Häuser offen besetzt, daneben kam es wie jedes Jahr zu einer Vielzahl stiller Besetzungen. Um die Bevölkerung auf die politischen Missstände und den Unmut bezüglich fehlender Wohn- und Projektflächen aufmerksam zu machen, wurden weiterhin 5 Demonstrationen durchgeführt, bei denen die größte immerhin 1000 Menschen (zum größten Teil Dresdner_innen) auf die Straße brachte. Aber auch inhaltliche Arbeit wurde nicht vernachlässigt, so gab es mehrere Vorträge und einen Infotag mit 6 Workshops. Darüber hinaus wurde fleißig an Artikeln, Infoständen, Radiointerviews und Informationsaufbereitung gearbeitet, außerdem wurden annähernd 10000 Flugblätter verteilt. In diesem Artikel soll eine kleine Chronik der einzelnen Aktionen abgebildet werden, ausführlicher (mit Bildern und Textausschnitten) findet ihr alles in der Chronik 2009.

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Events

16.02.2010 Vortrag und Diskussion

13. März 2010 - 18:17 Uhr

„Drinnen und draußen ein Kampf?“ – Zur Kommunikation mit Gefangenen

Wann? 16.03.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39

Antirepressionsarbeit hat viele Gesichter, ob es nun Informationsveranstaltungen, Demonstrationen oder andere Aktionen zum Thema Repression und Eingesperrte sind. Ein wichtiger Gesichtspunkt dieser Arbeit, der direkte Kontakt zu den Inhaftierten, kommt leider oft zu kurz. Doch gerade dieses Gebiet ist unheimlich wichtig, zum einen für die Weggesperrten, zum anderen für uns, da der Knast ein weiterer Schauplatz des Klassenkampfes und der Auseinandersetzung mit den Herrschenden ist. Viele sind hinter Gittern wegen „Eigentumsdelikten“, weil sie sich aufgrund ihrer Klassenlage und den damit verbundenen Lebensbedingungen „Nebenverdienstmöglichkeiten“ schaffen mussten oder ohne deutschen Pass keinen Zugang zu legalen Einnahmequellen haben. Andere weil sie aktiv gegen das kapitalistische System kämpfen.

Es hat sich zwar ein bisschen was bewegt bezüglich der Notwendigkeit der direkten Auseinandersetzung mit Gefangenen, aber trotzdem ist die Parole „Drinnen und draußen ein Kampf!“ noch nicht Realität für die (radikale) Linke.

Wie sind diese Blockaden aufzulösen? Auf der Veranstaltung wird versucht, auf einige dieser Probleme und Fragen einzugehen.

Mit Wolfgang Lettow, Redakteur des GefangenenInfo, und der Roten Hilfe OG Dresden.


Events

Auswertung 12. und 13. Februar

17. Februar 2010 - 05:09 Uhr

Wann? 25.02.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39

Offene Auswertungsdiskussion zu den Aktionen am 65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg und seiner unangenehmen Begleiterscheinungen. Was lief gut, was lief schief, was sollte im nächsten Jahr anders gestaltet werden?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Offenen Antifa Treffens (OAT) statt.